Wegners Tennis-Spiel während des Berliner Stromausfalls löst Empörung aus

GdP verteidigt Wegner nach Kritik am Tennisspielen - Wegners Tennis-Spiel während des Berliner Stromausfalls löst Empörung aus
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner gerät nach Tennis-Spiel während großflächigem Stromausfall in die Kritik
Am 6. Januar 2026 sah sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner mit Vorwürfen konfrontiert, nachdem er während eines massiven Stromausfalls Tennis gespielt hatte. Der Blackout hatte weite Teile Südwest-Berlins lahmgelegt und eine Debatte über seine Prioritätensetzung ausgelöst. Später verteidigte Stephan Weh, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Berlin, das Verhalten des Bürgermeisters in einer öffentlichen Stellungnahme.
Der Stromausfall hatte tausende Haushalte ohne Elektrizität zurückgelassen und Fragen zum Krisenmanagement aufgeworfen. Medienberichte hoben hervor, dass Wegner sich für eine Partie Tennis entschieden hatte, statt die Einsatzkoordination zu begleiten. Auf Nachfrage begründete er, das Match habe ihm geholfen, in einer stressigen Phase "den Kopf freizubekommen".
Weh wies die Kritik zurück und argumentierte, die physische Anwesenheit von Politikern an Einsatzorten bringe keine operativen Vorteile. Stattdessen betonte er, Berlins kritische Infrastruktur benötige dringend besseren Schutz. Zwar räumte er ein, dass solche Handlungen dem Image eines Politikers schaden könnten, doch äußerte er sich überzeugt von Wegners insgesamt hohem Arbeitseinsatz während der Krise. Der Gewerkschaftschef fügte hinzu, dass auch Verantwortungsträger Pausen bräuchten – warnte jedoch davor, dass kleine Ablenkungen die eigentlichen Probleme überlagern dürften, etwa die Anfälligkeit der Stadt für Stromausfälle. Bisher wurden keine Personen oder Gruppen öffentlich bekannt, die Wegners Krisenmanagement ausdrücklich unterstützen.
Die Diskussion reiht sich ein in eine Serie von Debatten über das Verhalten von Führungskräften in Ausnahmesituationen. Zwar wurde Wegners Tennis-Spiel zum Symbol der Kontroverse, doch bestritt Weh, dass es die Anstrengungen des Bürgermeisters untergraben habe. Der Vorfall hat die Frage neu entfacht, wie sich öffentliche Erwartungen mit dem persönlichen Wohlbefinden in hochbelasteten Positionen vereinbaren lassen.

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