18 March 2026, 16:05

Wie Halle die Milliarden aus dem Sonderstädtebauprogramm nutzen will

Eine Straßenansicht in Berlin an Silvester, gefüllt mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten, Ampeln, Schildern, Zelten und Menschen, mit einem Feuerwerk, das den Himmel erhellt.

Wie Halle die Milliarden aus dem Sonderstädtebauprogramm nutzen will

Informationsveranstaltung zum Sonderstädtebauprogramm Halle am 19. März 2026 um 18:00 Uhr

Am 19. März 2026 findet um 18:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Sonderstädtebauprogramm Halle statt, organisiert vom Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Millardenförderung die Zukunft der Stadt prägen wird. Teilnehmer:innen erwarten Fachvorträge, Diskussionen und die Möglichkeit, Fragen zu Schwerpunkten und Entscheidungsprozessen zu stellen.

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Die Veranstaltung mit dem Titel "Aus dem Sonderstädtebauprogramm: Was die Milliarden für Halle bedeuten – Chancen, Prioritäten, Entscheidungen" findet im Klaustor CoWorking (Mansfelder Straße 1) statt. Eine Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail an [email protected] oder über die Website der Stiftung.

Egbert Geier, Halles Beigeordneter für Finanzen und Personal, wird erläutern, wie die Stadt die Mittel plant, priorisiert und umsetzt. Zudem wird er die Kriterien für die Verteilung auf verschiedene Projekte darlegen.

René Geißler, Professor für öffentliche Verwaltung mit Schwerpunkt kommunale Finanzen, geht der Frage nach, wie Sonderprogramme mit bestehenden Haushalten interagieren. Sein Vortrag beleuchtet die finanziellen Spielräume, die Kommunen bei der Bewirtschaftung solcher Gelder haben.

Katja Pähle, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, ordnet das Programm in einen größeren Rahmen ein. Sie erörtert, welche Rolle der Fonds aus Landessicht für Städte mit strukturellen Herausforderungen spielt.

Das Programm umfasst Fachanalysen, eine moderierte Podiumsdiskussion sowie ein offenes Forum, in dem Teilnehmer:innen Erwartungen äußern und Fragen stellen können. Vergleichbare Programme in Städten wie Gelsenkirchen und Duisburg haben bereits über 200 Millionen Euro verteilt: In Gelsenkirchen flossen 150 Millionen Euro in die Sanierung eines Einkaufszentrums und soziale Integrationsprojekte, Duisburg investierte 120 Millionen Euro in die Aufwertung der Uferinfrastruktur und Ausbildungsprogramme für Jugendliche – mit positiven Effekten für das Stadtbild und eine sinkende Jugendarbeitslosigkeit.

Ziel der Veranstaltung ist es, transparent zu machen, wie Halle seinen Anteil aus dem Sonderfonds nutzen wird. Bürger:innen, Verantwortliche und Expert:innen diskutieren über Förderschwerpunkte und mögliche Auswirkungen auf die Stadt. Anmeldung und weitere Informationen sind über das Magdeburger Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung erhältlich.

Quelle