15 March 2026, 12:05

Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 an der Bayerischen Staatsoper – und spricht über Neuanfänge

Ein Plakat für das Hans-Sachs-Theater in München, Deutschland, das einen Mann in einem Anzug und eine Frau in einem Kleid zeigt, die nebeneinander vor einem tiefblauen Hintergrund mit funkelnden Sternen stehen.

Generalmusikdirektor Jurowski: Kein Plan für nach 2029 - Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 an der Bayerischen Staatsoper – und spricht über Neuanfänge

Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Sein ursprünglich um zwei Jahre verlängertes Engagement wurde nun um ein weiteres Jahr verlängert. In einem Gespräch äußerte er sich zu Führung, Erneuerung und der Bedeutung eines guten Abschieds.

Jurowskis Amtszeit an der Bayerischen Staatsoper wird sich bis zu seinem Rücktritt über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken. Er ist überzeugt, dass es weder sinnvoll ist, zu lange noch zu kurz in einer Position zu bleiben. Stattdessen plädiert er für regelmäßige Erneuerung innerhalb von Institutionen – frische Anfänge könnten neue Energie bringen.

Für die Zeit nach 2029 hat er keine festen Pläne. Statt sich auf die Zukunft zu konzentrieren, lebt er lieber im Hier und Jetzt. Ein guter Abschied von einer Institution, so Jurowski, sei genauso wichtig wie die geleistete Arbeit während der Amtszeit.

Unterdessen bleibt Operndirektor Serge Dorny bis mindestens 2031 in seinem Amt. Jurowski sprach auch über die Grenzen des Versuchs, alle Ambitionen an einer einzigen Institution zu verwirklichen. Für ihn gehört der Reiz eines Neuanfangs mit unbeschriebenem Blatt zu dem, was seine Arbeit lebendig hält.

Jurowskis verlängerte Amtszeit sichert der Bayerischen Staatsoper bis 2029 Stabilität. Sein Führungsverständnis betont Ausgewogenheit – weder zu lange bleiben noch zu früh gehen. Die Institution blickt nun mit Dornys langfristigem Engagement und Jurowskis Überzeugung von bedachten Übergängen in die Zukunft.

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