17 Cent weniger: Regierung senkt Kraftstoffsteuer für direkte Entlastung an der Zapfsäule
Maximilian Schmidt17 Cent weniger: Regierung senkt Kraftstoffsteuer für direkte Entlastung an der Zapfsäule
Deutschland hat eine Senkung der Kraftstoffsteuer um 17 Cent pro Liter bestätigt – die volle Entlastung soll direkt an der Zapfsäule ankommen. Mit der Maßnahme will die Regierung die Belastung für Autofahrer angichts der anhaltenden Unsicherheiten auf den globalen Energiemärkten verringern. Gleichzeitig betonten Behörden, dass die Treibstoffversorgung vor den Sommerferien stabil bleibe.
Ein Regierungssprecher stellte klar, dass die Steuerermäßigung vollständig an die Verbraucher weitergegeben werde. Vorwürfe, frühere Senkungen seien nicht bei den Fahrern angekommen, wies er zurück und versicherte, diesmal werde es anders sein. Durch die 17-Cent-Reduzierung fließe weniger Geld pro Liter in die Staatskasse.
Die globalen Ölpreise bleiben weiterhin schwankend, was sich ab dem 1. Mai noch auf die Spritpreise auswirken könnte. Dennoch betonten die Verantwortlichen, dass es in Deutschland derzeit keine Treibstoffknappheit gebe. Priorität habe man, die Versorgung mit Benzin, Diesel, Heizöl und Flugkraftstoff über den Sommer hinweg zu sichern.
Der Sprecher äußerte zudem Zweifel an dem von der SPD vorgeschlagenen "Übergewinnsteuer"-Modell für Raffinerien. Plötzliche Preissprünge beim Öl könnten einige Betreiber an den Rand der Wirtschaftlichkeit bringen, gab er zu bedenken. Als Beispiel für wirksame Maßnahmen führte er den 2022 nach Kriegsbeginn in der Ukraine eingeführten Tankrabatt an – vorausgesetzt, die Umsetzung stimme.
Die Steuerentlastung tritt wie geplant in Kraft, die volle Senkung um 17 Cent soll an den Tankstellen sichtbar werden. Auch wenn globale Marktschwankungen die Preise weiterhin beeinflussen könnten, liege der Fokus der Regierung darauf, Engpässe zu vermeiden und den Treibstofffluss aufrechtzuerhalten. Autofahrer sollten die günstigeren Preise sofort beim Tanken bemerken.






