Baden-Württemberg fördert Innovationsstandorte mit 9,4 Millionen Euro für Start-ups und Technologie
Maximilian SchmidtBaden-Württemberg fördert Innovationsstandorte mit 9,4 Millionen Euro für Start-ups und Technologie
Das Land Baden-Württemberg investiert rund 9,4 Millionen Euro, um die Innovationsinfrastruktur in Kommunen landesweit auszubauen. Zwei zentrale Projekte in Freiburg und Weil am Rhein erhalten Fördermittel, um Räumlichkeiten für Start-ups und Technologieentwicklung zu erweitern. Die Initiativen sollen den Mangel an Arbeitsflächen beheben und die regionale Innovationskraft beschleunigen.
In Freiburg fließen etwa 2 Millionen Euro in die Erweiterung des BioTechParks, wodurch neue Büro- und Laborflächen entstehen. Das Vorhaben zielt auf den seit Langem bestehenden Mangel an geeigneten Räumen für junge Unternehmen und akademische Ausgründungen ab. Durch den Ausbau der Kapazitäten erhofft sich die Stadt, mehr Start-ups anzuziehen und lokale Forschungsnetzwerke zu stärken.
Weil am Rhein nutzt über 350.000 Euro für die Entwicklung des „Green Office Kesselhaus“. Das Projekt umfasst moderne Arbeitsplätze, digitale Infrastruktur sowie Zugang zu fortschrittlichen Technologien wie 3D-Druck und Medienproduktion. Ziel ist es, Unternehmen mit Werkzeugen auszustatten, um Innovationen schneller voranzutreiben und die Zusammenarbeit zu verbessern.
Die Mittel stammen aus Landesmitteln und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Beide Projekte sollen bis Ende 2028 laufen und sich auf den Aufbau stärkerer regionaler Vernetzung sowie die Beschleunigung von Innovationsprozessen konzentrieren.
Die Investitionen eröffnen Start-ups und Forschenden in der Region neue Möglichkeiten. Die erweiterten Flächen in Freiburg und Weil am Rhein sind darauf ausgelegt, die wachsende Nachfrage nach spezialisierten Arbeitsumgebungen zu decken. Verantwortliche erwarten, dass die Aufwertungen in den kommenden Jahren das Wirtschaftswachstum und den technologischen Fortschritt fördern werden.






