26 April 2026, 18:05

Bayerns Frauen kämpfen sich zum 1:1 gegen Barcelona – Finale bleibt möglich

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit der Aufschrift "Bayern München vs. Bayern München Wetten & Vorschau" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

Bayerns Frauen kämpfen sich zum 1:1 gegen Barcelona – Finale bleibt möglich

Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Finaltraum mit kämpferischem 1:1 gegen Barcelona am Leben

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Vor einer Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena erkämpfte der FC Bayern München im Halbfinale der Champions League ein hart umkämpftes 1:1 gegen den FC Barcelona. Das Spiel war geprägt von dramatischen Szenen, darunter eine Rote Karte und ein spätes Ausgleichstor. Trotz der deutlichen 1:7-Niederlage im Hinspiel zeigte die Defensive der Münchnerinnen Anzeichen von Widerstandsgeist.

Die Bayern begannen vorsichtig und setzten nach der hohen Pleite aus dem ersten Spiel auf eine kompakte Abwehr. Den Durchbruch schaffte Pernille Harder, die mit einem schnellen Konter den Weg für Franziska Ketts Ausgleich in der 69. Minute ebnete. Das Tor beflügelte die Münchnerinnen – Giulia Gwinn betonte später: "Sie sind nicht unschlagbar. Alles ist möglich."

Zehn Minuten vor Schluss sorgte eine umstrittene Szene für Aufregung: Kett sah nach einem Haarezupfen an Barcelonas Salma Paralluelo die Rote Karte. Die Aktion erinnerte an Kathrin Hendrichs Platzverweis bei der EM 2025 wegen eines ähnlichen Vergehens. Bianca Rech, die sportliche Leiterin des Frauenfußballs beim FC Bayern, hielt die Strafe für überzogen und argumentierte, der Foulspiel habe keinen Platzverweis verdient.

Die Gemüter kochten weiter hoch, als Trainer José Barcala nach Protesten gegen die Schiedsrichterentscheidung die zweite Gelbe Karte sah und damit des Feldes verwiesen wurde. Trotz dieser Rückschläge hielten die Bayern das Unentschieden und damit eine minimale Chance auf das Finale fest.

Das 1:1 stellt eine deutliche Steigerung zum Hinspiel dar. Trotz der Roten Karte und des Trainerausschlusses zeigte die Mannschaft eine disziplinierte Leistung, die die Spannung vor dem Rückspiel weiter anheizt. Nun müssen die Münchnerinnen im zweiten Duell ein sechs Tore großes Defizit aufwiegen, um doch noch ins Finale einzuziehen.

Quelle