29 April 2026, 08:14

Berlin plant neuen Stadtbezirk Stadteingang West bis 2034 mit 5.000 Wohnungen

Plan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Gebäudeillustration und detailliertem Text, der das Stadtlayout und die umliegende Gegend beschreibt.

Berlin plant neuen Stadtbezirk Stadteingang West bis 2034 mit 5.000 Wohnungen

Berlin plant neuen Stadtbezirk: Stadteingang West entsteht in den nächsten zehn Jahren

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Der Senat hat nun den Rahmenplan für das ehrgeizige Projekt genehmigt, das in den kommenden Jahren Platz für bis zu 5.000 Bewohner schaffen soll. Auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs entsteht zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald ein lebendiges Viertel.

Das rund 45 Hektar große Areal, dessen Kern der alte Güterbahnhof Grunewald bildet, wird von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge entwickelt. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen. Ein Teil der Immobilien könnte vorübergehend Athleten beherbergen, falls Berlin die Olympischen oder Paralympischen Spiele ausrichtet – später sollen sie in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.

Eng verknüpft ist das Vorhaben mit dem Umbau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Diese Infrastrukturmaßnahme ist entscheidend für die Verkehrsanbindung des neuen Stadtteils. Nach Fertigstellung wird das Gebiet Wohnraum mit möglichen olympischen Einrichtungen verbinden und so eine nachhaltige Nutzung über etwaige Spiele hinaus sichern.

Mit der Senatsfreigabe ist ein wichtiger Meilenstein für den Stadteingang West erreicht. In den nächsten zehn Jahren soll hier ein gemischtes Quartier mit Wohnungen, Grünflächen und potenziellen olympischen Erbschaftsbauten entstehen. Das Projekt zielt darauf ab, Berlins Wohnungsbedarf zu decken und gleichzeitig ein lange brachliegendes Industrieareal neu zu beleben.

Quelle