Betrüger rauben zwei Sachsen-Frauen fast 45.000 Euro mit falscher Bankmasche
Clara HofmannZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger rauben zwei Sachsen-Frauen fast 45.000 Euro mit falscher Bankmasche
Zwei Frauen in Sachsen verlieren fast 45.000 Euro an Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben
In Sachsen sind zwei Frauen von Betrügern, die sich als Bankangestellte ausgaben, um fast 45.000 Euro geprellt worden. Die Betrugsfälle ereigneten sich im Vogtlandkreis und in Zwickau, wo die Opfer dazu gebracht wurden, Geld auf gefälschte Konten zu überweisen. Die Polizei warnt, dass solche Fälle in der Region stark zunehmen.
In Zwickau erhielt eine Frau einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bank-Sicherheitsabteilung. Der Betrüger überzeugte sie davon, dass ihr Konto gefährdet sei, und wies sie an, ihr Geld zur Sicherheit auf ein Treuhandkonto zu transferieren. Bevor sie den Schwindel bemerkte, hatte sie bereits fast 27.000 Euro überwiesen.
In einem weiteren Fall im Vogtlandkreis wurde eine andere Frau von Kriminellen kontaktiert, die behaupteten, kompromittierte Daten in ihrem Konto entdeckt zu haben. Unter Druck genehmigte sie mehrere Überweisungen in Höhe von insgesamt 18.000 Euro.
Laut offiziellen Zahlen wurden in Sachsen zwischen März 2025 und März 2026 insgesamt 347 ähnliche Betrugsfälle registriert. Die meisten Vorfälle gab es in Dresden und Leipzig, wobei die Polizei einen Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete.
Die beiden jüngsten Fälle verdeutlichen einen wachsenden Trend von Betrugsmaschen mit falschen Bankmitarbeitern in Sachsen. Die Behörden raten der Bevölkerung dringend, bei unerwarteten Anrufen direkt bei ihrer Bank nachzufragen, bevor sie irgendwelche Schritte einleiten. Die Ermittlungen der Polizei zu beiden Fällen laufen noch.






