Buchhandelspräsident warnt: Schwache Lesefähigkeiten bedrohen Deutschlands Demokratie

Rückgang des Lesens stellt Buchbranche vor Herausforderungen - Buchhandelspräsident warnt: Schwache Lesefähigkeiten bedrohen Deutschlands Demokratie
Der neue Präsident des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Sebastian Guggolz, hat Alarm wegen der sinkenden Lesefähigkeiten in Deutschland geschlagen. Er warnt, dass schwache Lesekompetenzen die Demokratie gefährden, politische Entscheidungen verfälschen und es den Menschen erschweren, Fakten von Falschbehauptungen zu unterscheiden. Sein Aufruf zum Handeln kommt zu einer Zeit, in der Studien zeigen, dass Millionen Menschen bereits mit grundlegenden Lese- und Schreibfähigkeiten kämpfen.
Rund 10,6 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht ausreichend lesen oder schreiben. Das Problem beginnt früh: Jedes vierte Kind erreicht am Ende der Grundschulzeit keine ausreichenden Lesefähigkeiten. Die Unterschiede zwischen Kindern aus verschiedenen sozialen Schichten verstärken sich im Laufe der Zeit – Kinder aus wohlhabenderen Familien starten in der weiterführenden Schule mit einem ganzen Jahr Vorsprung im Lesen gegenüber ihren benachteiligten Altersgenossen.
Guggolz, der selbst als Lesepate in einer Berliner Grundschule ehrenamtlich tätig ist, fordert, dass die Bildungspolitik die Führung übernehmen muss. Gleichzeitig betont er, dass die gesamte Gesellschaft in die Pflicht genommen werden müsse. Sein Engagement für Veränderungen fällt mit der bevorstehenden PISA-Studie 2024 zusammen, die die Lesekompetenzen erneut in den Fokus rücken wird. Als Chef des Börsenvereins argumentiert Guggolz, dass schwache Lesefähigkeiten nicht nur ein bildungspolitisches Problem seien – sie untergraben auch die bundesregierung. Ohne solide Lesekompetenzen fällt es den Menschen schwerer, sich an öffentlichen Debatten zu beteiligen, Informationen kritisch zu bewerten oder fundierte Entscheidungen zu treffen.
Guggolzs Vorschläge zielen sowohl auf Schulen als auch auf die breitere Gesellschaft ab. Das Ziel ist es, den Rückgang der Lesefähigkeiten umzukehren, bevor sich die Folgen weiter verschärfen. Angesichts der Millionen, die bereits betroffen sind, könnten die PISA-Ergebnisse 2024 die Dringlichkeit seiner Warnungen noch unterstreichen.

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