CDU fordert drastische Senkung der Spritpreise durch Steuerreformen
Clara HofmannCDU fordert drastische Senkung der Spritpreise durch Steuerreformen
Die Spritpreise in Deutschland sind in den vergangenen drei Monaten leicht gesunken, doch der politische Druck, die Kosten weiter zu senken, wächst. Ulrich Thomas, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Sachsen-Anhalt, fordert ein sofortiges Einfrieren der CO₂-Abgabe sowie eine Halbierung der Energiesteuer, um die Preise auf unter 2 Euro pro Liter zu drücken.
Zwischen Dezember 2025 und März 2026 sank der durchschnittliche Preis für Super E10 in Deutschland von etwa 1,72 Euro auf 1,68 Euro pro Liter. Ähnliche leichte Rückgänge gab es in den Nachbarländern: In den Niederlanden fiel der Preis von 1,95 Euro auf 1,92 Euro, in Belgien von 1,78 Euro auf 1,75 Euro und in Österreich von 1,70 Euro auf 1,67 Euro. In Frankreich bewegten sich die Preise von 1,85 Euro auf 1,82 Euro, während die Schweiz stabiler blieb – hier sank der Preis von 1,90 Schweizer Franken auf 1,88 Franken. Diese Entwicklungen werden durch Daten des ADAC, der EU-Kommission und nationaler Spritpreisportale bestätigt.
Deutschland bezieht lediglich 7 Prozent seines Öls aus dem Nahen Osten. Thomas argumentiert, dass ein Stopp der CO₂-Abgabe – die derzeit 15 bis 18 Cent pro Liter ausmacht – sowie eine Halbierung der Energiesteuer (65 Cent bei Benzin, 47 Cent bei Diesel) die Spritkosten um 30 bis 40 Cent pro Liter senken könnte. Ziel ist es, die Inflation zu dämpfen, indem die Preise deutlich unter 2 Euro pro Liter gehalten werden.
Die vorgeschlagenen Steueränderungen würden die Kraftstoffkosten für Autofahrer spürbar verringern. Bei Umsetzung könnten die Maßnahmen die Preise um bis zu 40 Cent pro Liter drücken. Der Vorstoß folgt auf die jüngsten Rückgänge bei den Benzinpreisen, zielt aber auf weitere Entlastungen angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Sorgen ab.






