Dagmar Frederic kritisiert Einfallslosigkeit im deutschen Fernsehen – mit 82 noch ungebrochen aktiv
Maximilian SchmidtDagmar Frederic kritisiert Einfallslosigkeit im deutschen Fernsehen – mit 82 noch ungebrochen aktiv
Dagmar Frederic blickt auf sechs Jahrzehnte in der Schlagerszene zurück – und kritisiert nun mit 82 Jahren die mangelnde Abwechslung im deutschen Fernsehen. Ihre Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, da die großen Sender für ihre Programmplanung 2026 erneut auf dieselben Stars setzen.
Frederic war nie in Sendungen von Andrea Kiewel oder Florian Silbereisen zu Gast – und betont, sie habe kein Interesse daran, sich "anzubiedern", um eine Einladung zu erhalten. Stattdessen macht sie die Redaktionen für die ständige Wiederholung derselben Gäste verantwortlich, nicht die Moderatoren.
Die Logik hinter diesen Entscheidungen versteht sie durchaus. Dennoch plädiert sie dafür, dass TV-Formate mehr wagten und neuen Talenten eine Bühne böten. Trotz ihrer Kritik verteidigt sie Moderatoren wie Silbereisen oder Giovanni Zarrella: Sie seien Profis, die ihre Arbeit ernst nähmen.
Mit über 80 ist Frederic nach wie vor aktiv und steht bis zu 60 Mal im Jahr auf der Bühne. Ihr Repertoire reicht von Schlagerklassikern über Musicalnummern bis hin zum französischen Chanson. Erst kürzlich sorgte sie mit einer schlagfertigen Bemerkung über ihren Mann für Schlagzeilen – und bewies damit, dass ihr Humor so treffsicher ist wie ihre Stimme.
Im deutschen Schlagertv 2026 stehen Formate wie Das große Promibacken, Deutschland sucht den Superstar oder Sonderausgaben von Wer wird Millionär? auf dem Programm. Stammauftritte von Künstlern wie Beatrice Egli oder Wolfgang Petry prägen die Besetzungen. Frederic benennt damit ein langjähriges Muster – doch sie lässt sich von Branchenentwicklungen nicht beirren und bleibt weiter auf der Bühne präsent.






