Deutsche Telekom startet Preiskampf – doch die Aktie wackelt nach charttechnischem Warnsignal

Deutsche Telekom startet Preiskampf – doch die Aktie wackelt nach charttechnischem Warnsignal
Die Deutsche Telekom hat eine offensive Werbeoffensive gestartet, um neue Kunden zu gewinnen – mit dauerhaften Preissenkungen und Router-Boni. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem das Unternehmen wachsenden Wettbewerbsdruck durch Konkurrenten wie Vodafone und regionale Glasfaseranbieter spürt. Gleichzeitig sieht sich die US-Tochter T-Mobile mit Herausforderungen bei der Integration erworbener Infrastruktur konfrontiert.
Anleger beobachten die Aktie nun genau, nachdem ein technisches Signal auf eine mögliche Trendumkehr nach der jüngsten Aufwärtsbewegung hindeutet.
Die aktuelle Kampagne der Deutschen Telekom unter dem Motto „Mega-Deals“ bietet Neukunden dauerhaft reduzierte Grundgebühren für die gesamte Vertragslaufzeit. Das Angebot läuft bis Ende Januar und umfasst zusätzliche Anreize wie Router-Gutschriften von bis zu 100 Euro. Ziel ist es, Marktanteile in einem zunehmend umkämpften Umfeld zu sichern.
Die Preispolitik könnte sich jedoch auf die finanzielle Performance des Konzerns auswirken. Analysten warnen, dass niedrigere Tarife den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer – eine zentrale Kennzahl für die Rentabilität – drücken könnten. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den nächsten Quartalsbericht, der für den 26. Februar 2026 ansteht und die Ergebnisse des vierten Quartals 2025 beleuchten wird. Zwar führten die Zahlen aus dem dritten Quartal 2025 zu einer Anhebung der Prognose für das bereinigte EBITDA auf rund 45,3 Milliarden Euro, doch bleibt unklar, wie sich die Rabatte auf die Vorhersagen für das erste Quartal 2026 auswirken. Aus charttechnischer Sicht bildete sich am Freitag bei einem Schlusskurs von 27,91 Euro ein „Shooting Star“-Kerzenmuster – ein mögliches Indiz für eine Trendwende nach einer Phase der Kursgewinne. Entscheidend wird sein, ob die Unterstützung bei 27,50 Euro hält. Sollte dies der Fall sein, könnte sich das bärische Signal abschwächen; ein Durchbrechen nach unten hingegen könnte zu Rücksetzern von zwei bis vier Prozent führen. Die Handelsaktivitäten am Montag werden zeigen, ob das Muster nachhaltige Folgen hat.
Unterdessen kämpft T-Mobile US auf der anderen Seite des Atlantiks mit Integrationsproblemen nach der Übernahme von US Cellular. Widerstand des regionalen Anbieters Jefferson Telecom erschwert die Zusammenführung der Netzinfrastruktur. Weitere Konflikte mit kleineren Carrier könnten das Vertrauen der Investoren in die Wachstumsstrategie von T-Mobile zusätzlich belasten.
Mit ihrer Preisoffensive will die Deutsche Telekom zwar Konkurrenten abwehren, riskiert aber eine schrumpfende Umsatzrendite pro Kunde. Die kurzfristige Entwicklung der Aktie hängt davon ab, ob die Marke von 27,50 Euro hält – Analysten werden die Handelsaktivitäten am Montag genau verfolgen. Gleichzeitig muss T-Mobile US die Integrationshürden überwinden, um weitere Rückschläge bei den Expansionsplänen zu vermeiden. Der nächste Quartalsbericht wird klären, wie sich diese strategischen Schritte auf die finanzielle Perspektive des Konzerns auswirken.

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