Eintracht Braunschweig feuert Trainer Ende nach 0:6-Debakel gegen Dresden
Clara HofmannEintracht Braunschweig feuert Trainer Ende nach 0:6-Debakel gegen Dresden
Eintracht Braunschweig entlässt Trainer Markus Ende nach Serie schwacher Ergebnisse
Die Entlassung erfolgte am Montag, nur einen Tag nach der deutlichen 0:6-Niederlage gegen Dynamo Dresden. Die Vereinsführung sah in dem Wechsel eine notwendige Maßnahme, um den Abstieg aus der 2. Bundesliga abzuwenden.
Endes Abgang krönt Monate der Leistungsflaute. Der Klub hatte unter seiner Führung eine langfristige Fußballphilosophie aufbauen wollen, doch die Ergebnisse auf dem Platz blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Die hohe Niederlage am Wochenende war schließlich der letzte Auslöser im Kampf gegen den Abstieg.
Sportdirektor Ole Kittner lobte Ende als "herausragenden Trainer mit einer klaren Fußballidee" und betonte dessen offene und ehrliche Kommunikation mit dem Team. Auch Co-Trainer Muhovic erhielt Anerkennung für seinen Einsatz in der schwierigen Phase.
Bis auf Weiteres übernimmt U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Mannschaft und bereitet sie auf das nächste Spiel vor. Das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg steht nun unter seiner interimistischen Leitung.
Für Braunschweig ist dies bereits der zweite Trainerwechsel in dieser Saison. Endes Vorgänger Heiner Backhaus war erst im März 2026 – nach nur acht Monaten im Amt – wegen anhaltender Schwächephase und wachsender Abstiegsängste entlassen worden.
Der Klub steht nun vor einer entscheidenden Phase im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga. Während Schulze-Marmeling die Vorbereitung auf die Partie gegen Magdeburg leitet, beginnt die Suche nach einer dauerhaften Lösung. Die Entscheidung der Führung unterstreicht den Druck, die misslungene Saison noch zu wenden.






