Europachaussee in Halle: Warum der Baubeginn noch auf sich warten lässt
Maximilian SchmidtEuropachaussee in Halle: Warum der Baubeginn noch auf sich warten lässt
Europachaussee-Projekt in Halle: Noch in den Startlöchern
Das Europachaussee-Projekt in der Stadt steckt weiterhin in den Anfängen. Zwar unterstützt die Stadtverwaltung die Initiative, doch haben derzeit andere Vorhaben Vorrang. Eine aktuelle Anfrage des CDU-Stadtrats Hans-Joachim Berkes unterstrich die Unsicherheit über den Baubeginn.
Im April hatte der Stadtrat zwar einen 15-Millionen-Euro-Topf für das Vorhaben bewilligt, um den Ausbau der Europachaussee durch Ammendorf bis zur Bundesstraße 91 voranzutreiben. Bisher liegt jedoch lediglich eine städtebauliche Machbarkeitsstudie vor, die mögliche Trassenverläufe skizziert.
Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss das Projekt noch die Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) erhalten. Da die geplante Route zwei Bahnstrecken kreuzt, gestaltet sich das Zulassungsverfahren besonders komplex. René Rebenstorf, Leiter des städtischen Tiefbauamts, bestätigte, dass der erste Spatenstich noch in weiter Ferne liege.
Die Verwaltung kündigte an, den Stadtrat nach der Sommerpause über die nächsten Schritte zu informieren. Zunächst stehe eine gründliche Prüfung der Genehmigungsauflagen an, die von den Verantwortlichen als „große Hürde“ bezeichnet wird. Parallel bleibt die Umgestaltung des Riebeckplatzes die dringlichste Baumaßnahme für die städtischen Ingenieurbüros.
Das Europachaussee-Projekt verzögert sich weiter: Noch fehlen die Freigabe der Eisenbahnbehörden und eine detaillierte Genehmigungsprüfung. Zwar signalisiert der bewilligte 15-Millionen-Euro-Etat den politischen Willen, doch können die Arbeiten erst nach Abschluss dieser Schritte beginnen.






