Forscher messen Stress und Emotionen von Fußballfans bei der WM 2026 per Smartwatch
Maximilian SchmidtForscher messen Stress und Emotionen von Fußballfans bei der WM 2026 per Smartwatch
Wissenschaftler der Universität Bielefeld bereiten eine Studie vor, die untersucht, wie Fußballfans während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 körperlich auf Spiele reagieren. Das Projekt wird physiologische Reaktionen mithilfe von Smartwatch-Daten erfassen. Die Forscher hoffen zu verstehen, wie Siege und Niederlagen die Anhänger auf biologischer Ebene beeinflussen.
Leiter des Projekts ist Christian Deutscher, Mit-Projektleiter an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft. Fans können sich online registrieren und dabei Angaben zu ihrem Land, Geschlecht, ihrer Nationalität, ihrem Lieblingsteam und der Intensität ihrer Unterstützung machen.
Sobald sich genug Anhänger einer bestimmten Nationalmannschaft angemeldet haben, erhalten sie persönliche Einladungen, ihre Smartwatches mit der Studie zu verknüpfen. Die App ist mit verschiedenen Smartwatch-Marken kompatibel, was eine breite Teilnahme ermöglicht. Die Freiwilligen müssen ihre Uhrendaten teilen und Fragen beantworten, etwa welche Spiele sie verfolgt haben und wie sie die Partien miterlebt haben.
Die Wahl fiel auf die Weltmeisterschaft, da sie global ausstrahlt und bei den Fans durchgängig emotionale Höhen und Tiefen auslöst. Zudem wollen die Wissenschaftler herausfinden, ob Anhänger verschiedener Teams auf dieselben Spielmomente unterschiedlich reagieren.
Die Studie stützt sich auf Smartwatch-Daten, um Echtzeit-Reaktionen des Körpers zu messen. Die Ergebnisse könnten zeigen, wie sich emotionale Erlebnisse bei großen Sportereignissen zwischen den Fans unterscheiden. Der Start der Untersuchung ist mit Beginn des Turniers 2026 geplant.






