07 May 2026, 22:05

Forschungsprojekt Athletin-D untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen

Eine Frau in einem schwarzen Sport-BH, die mit dem Rücken zur Kamera in einem Fitnessstudio steht und ihre Rückenmuskulatur zeigt.

Forschungsprojekt Athletin-D untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen

Forschungsprojekt Athletin-D: Wie der Menstruationszyklus Spitzensportlerinnen beeinflusst

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Heute startet das neue Forschungsprojekt Athletin-D, das untersuchen soll, wie sich der Menstruationszyklus auf weibliche Spitzensportlerinnen auswirkt. Die Initiative vereint mehrere deutsche Universitäten und zielt darauf ab, Trainingsmethoden zu optimieren und gleichzeitig die Gesundheit der Athletinnen zu schützen. Mit einer Förderung von rund 1,6 Millionen Euro wird die vierjährige Studie finanziert.

Am Projekt beteiligt sind die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München. Unter der Leitung von Jana Strahler von der Universität Freiburg wird ein Team hormonelle Veränderungen, Stresslevel, Lebensstilfaktoren und psychische Gesundheit analysieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese Aspekte Leistung und Regeneration von Sportlerinnen beeinflussen.

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines digitalen Systems für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement. Durch die Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede wollen die Forscherinnen und Forscher Programme entwickeln, die besser auf die Bedürfnisse von Frauen im Spitzensport zugeschnitten sind. Die Zusammenarbeit mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Sportverbänden soll sicherstellen, dass die Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden.

Gefördert wird die Studie vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft; sie läuft bis 2028. Ihr Ziel ist es, Lücken in aktuellen Trainingsansätzen zu schließen und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für Sportlerinnen zu erarbeiten. Das Projekt Athletin-D stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer individuelleren Betreuung von Spitzensportlerinnen dar. In den kommenden vier Jahren könnten die Ergebnisse Trainingspläne und Gesundheitsstrategien im Leistungssport grundlegend verändern. Die entwickelten digitalen Tools könnten zudem Trainerinnen, Trainern und medizinischem Personal helfen, die Leistung der Athletinnen effizienter zu überwachen.

Quelle