08 May 2026, 06:05

Fürther Fußballtalente retten Lebensräume im Spitalwald bei Langenzenn

Ein Fußballtor steht in einem überfluteten Feld mit umgebenem Gras und Wasser, mit Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fürther Fußballtalente retten Lebensräume im Spitalwald bei Langenzenn

Nachwuchsspieler der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich in Naturschutzprojekt im Langenzennner Spitalwald

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Jugendspieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt im Spitalwald bei Langenzenn mitgewirkt. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, einen beschädigten Entwässerungsgraben zu renaturieren und die Lebensräume der heimischen Tierwelt zu verbessern. Die Partnerschaft zwischen dem Fußballverein und dem LBV entstand im Rahmen der diesjährigen Bestrebungen, die biologische Vielfalt zu fördern.

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Instandsetzung eines degradierten Grabens, um den Wasserabfluss bei Starkregen zu verlangsamen. Die Spieler brachten Holzpfähle und Faschinen – Bündel aus Ästen – im Graben an, um den Boden zu stabilisieren und Baumwurzeln zu schützen. Gleichzeitig entstanden durch diese Strukturen „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien, die dazu beitragen, die ökologischen Korridore in der Region zu vernetzen.

Die Maßnahme war Teil des „Gewässerbiotopverbunds Langenzenn“, der vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wird. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die Parallelen zwischen Teamarbeit im Fußball und im Naturschutz: Beide erforderten Abstimmung und gemeinsame Ziele, um erfolgreich zu sein.

Die Kooperation fügt sich in die übergeordnete Mission des LBV ein, das Bewusstsein für den Verlust der biologischen Vielfalt zu schärfen. Durch die Einbindung junger Sportler sollte das Projekt die nächste Generation zu eigenem Engagement motivieren.

Der renaturierte Graben hält nun mehr Wasser im Wald zurück und bietet gleichzeitig Lebensraum für heimische Tiere. Zudem stärkte das Projekt die Verbindung zwischen dem Fußballverein und Naturschutzorganisationen. Künftige Initiativen könnten auf diesem Modell aufbauen, um noch mehr junge Menschen für Umweltarbeit zu begeistern.

Quelle