15 May 2026, 08:07

Garderoben-Chaos in London: Zwei Gäste verlieren alles – inklusive Schuhe und Schlüssel

Frau in einem blauen Kleid, die selbstbewusst vor einem Podium mit einem Mikrofon steht.

Garderoben-Chaos in London: Zwei Gäste verlieren alles – inklusive Schuhe und Schlüssel

Zwei Gäste der City AM Awards erlebten eine unerwartete Odyssée, nachdem ihre Sachen aus der Garderobe der Londoner Guildhall verschwunden waren. Adam Bloodworth und Anna Moloney standen plötzlich ohne Schlüssel, Geld oder persönliche Dinge da – inklusive Annas Schuhe – und waren nach der Veranstaltung regelrecht gestrandet.

Ihr Abend nahm eine chaotische Wendung, als sie vergeblich nach ihren Taschen suchten und schließlich die Nacht auf dem Boden eines Kollegen verbringen mussten. Erst am nächsten Tag wurden ihre verlorenen Habseligkeiten zurückgegeben – doch bis dahin hatte sich eine Kette von Missgeschicken ereignet.

Die Probleme begannen, als Bloodworth und Moloney nach der Preisverleihung in der Guildhall blieben, um beim Abbau zu helfen. Als sie später ihre Sachen aus der Garderobe holen wollten, waren die Taschen verschwunden. Darin befanden sich Wohnungs- und Autoschlüssel, Handys und Annas Schuhe – sie konnte kaum noch laufen.

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Eine Stunde lang durchsuchten die beiden die Hinterzimmer des Veranstaltungsorts, befragten Mitarbeiter und gingen ihre Schritte noch einmal durch. Vergeblich. Ohne Geld und ohne Möglichkeit, nach Hause zu kommen, sahen sie sich in einer ausweglosen Situation. Ein Kollege sprang ein und bot ihnen für die Nacht ein Gästezimmer an.

Am nächsten Morgen musste Anna in fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit – ihre einzigen verfügbaren Schuhe. Unterdessen wurden die vermissten Taschen in der Guildhall gefunden und den beiden bis Mittag zurückgegeben.

Anderswo sorgten andere Pannen für Schlagzeilen: Der konservative Schattenwirtschaftsminister Andrew Griffith unterschrieb versehentlich eine Erklärung als „Shadow Business Sexretary“ (statt Secretary). Ein Labour-Hinterbänkler löste mit dem Vorschlag einer „Summer of Sex“-Kampagne Verwunderung aus. Und in einer eher amüsanten Note reiste Manchesters Bürgermeister Andy Burnham in luxuriösem First-Class-Komfort nach London, während der Scottish Mortgage Investment Trust klarstellte, dass die Bewertung von SpaceX in Höhe von 1,25 Billionen Dollar* sich nur auf dessen Anteil bezog – und nicht auf das gesamte Unternehmen.

Für Bloodworth und Moloney endete das Abenteuer mit der Rückgabe ihrer Taschen am nächsten Tag. Doch die Zwölf-Stunden-Odyssée ohne ihre wichtigsten Utensilien – inklusive einer Nacht auf dem Fußboden und eines unbequemen Arbeitswegs – bleibt ihnen in Erinnerung. Währenddessen sorgten politische und finanzielle Fauxpas für weitere unerwartete Momente in dieser Woche.

Quelle