31 March 2026, 18:05

Hallescher FC bricht radikal mit RB Leipzig – ein Novum im Fußball

Ein professioneller Fußballspieler kickt einen Ball auf einem Rasenfeld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, in der Nähe einer Tafel mit der Aufschrift "RB Leipzig."

Hallescher FC bricht radikal mit RB Leipzig – ein Novum im Fußball

Hallescher FC (HFC) setzt mit beispielloser Aktion ein Zeichen im deutschen Fußball: Der Verein kappt nahezu alle sportlichen Verbindungen zu RB Leipzig. Die Entscheidung folgt einem Mitgliederbeschluss, mit dem sich der Klub von den Fußballaktivitäten des Red-Bull-Konzerns distanzieren will. Dieser Boykott ist ein Novum in der Geschichte des deutschen Fußballs.

Die Mitgliederversammlung des HFC stimmte für einen Antrag, der die Beziehungen zu RB Leipzig weitgehend abbricht. Künftig wird es keine Freundschaftsspiele, Testspiele oder Turniere zwischen den beiden Vereinen geben. Das Verbot gilt für alle Mannschaften des HFC – von den Jugend- und Frauenteams bis zur ersten Herrenmannschaft.

Gemeinsame Nachwuchsturniere und Trainingskooperationen sind nun untersagt. Zudem wird der HFC die Trainingsstätten von RB Leipzig nicht mehr nutzen, eine Regelung, die auch für andere ostdeutsche Vereine gilt. Trotz des Boykotts bleiben Wechsel von Spielern oder Mitarbeitern aus dem RB-Leipzig-System zum HFC weiterhin möglich.

Der Verein bezeichnete den Schritt als eine "klare und konsequente Abgrenzung" vom Fußballmodell von Red Bull. Bereits jetzt arbeiten oder spielen mehrere ehemalige RB-Leipzig-Akteure für den HFC, doch künftige Zusammenarbeit in den Bereichen Training, Wettbewerbe oder die gemeinsame Nutzung von Anlagen ist ausgeschlossen.

Die Entscheidung berührt vorerst nicht die Beziehungen des HFC zu anderen ostdeutschen Klubs wie Rot-Weiß Erfurt oder dem 1. FC Lokomotive Leipzig. Auch der lokale Rivale von RB Leipzig, Chemie Leipzig, hat keine ähnlichen Maßnahmen angekündigt. Der Boykott bleibt damit eine einzigartige Positionierung des HFC – und zieht eine deutliche Trennlinie zwischen den beiden Vereinen.

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