Hammer vor dem Aus: Alle Filialen schließen bis Mai 2026
Hammer steht vor dem Aus: Die letzten Filialen schließen
Die angeschlagene deutsche Baumarkt- und Einrichtungskette Hammer steht kurz vor dem Ende. Das Unternehmen kämpft seit Monaten mit finanziellen Problemen – ohne dass ein tragfähiger Rettungsplan in Sicht wäre. Nun sollen alle verbleibenden Filialen geschlossen werden, sofern sich nicht kurzfristig ein Käufer findet.
Bis Ende März 2026 hatten bereits 46 Hammer-Filialen ihre Türen für immer geschlossen. Die Standorte wurden an die Vermieter zurückgegeben, während das Unternehmen seine Aktivitäten weiter zurückfuhr. Anfang April spitzte sich die Lage zu, als in den verbleibenden 21 Filialen Räumungsverkäufe begannen.
Weitere 20 Standorte werden bis Ende April schließen, da die Lagerbestände schwinden und keine Mittel für neue Ware vorhanden sind. Die letzten 21 Filialen werden ihre Räumungsverkäufe bis Ende Mai fortsetzen. Sollte sich bis dahin kein Käufer finden, werden alle Standorte endgültig dichtmachen.
Zwei potenzielle Investoren haben sich kürzlich aus den Verhandlungen zurückgezogen und Hammer damit die letzte Rettung entzogen. Zwar hat eine neue Partei Interesse signalisiert und ein unverbindliches Angebot abgegeben, doch eine verbindliche Einigung steht noch aus. Die Zukunft des Unternehmens bleibt ungewiss, während die Gespräche weiterlaufen.
Unterdessen hat Hammer bekannt gegeben, dass alle Arbeitsverträge bis April 2026 enden werden. Die Mitarbeiter erhalten eine Kündigungsfrist von maximal drei Monaten – ein weiterer Schritt im Niedergang der Kette.
Ohne eine Rettung in letzter Minute wird Hammer bis Ende Mai 2026 vom Markt verschwinden. Die Schließung aller Filialen markiert das Ende einer langjährigen Krise für den Händler. Tausende Arbeitsplätze gehen verloren, und der verbleibende Lagerbestand wird verkauft, bevor der Betrieb endgültig eingestellt wird.






