Henkel drohen höhere Verbraucherpreise durch explodierende Materialkosten bis 2026
Maximilian SchmidtHenkel drohen höhere Verbraucherpreise durch explodierende Materialkosten bis 2026
Henkel kämpft mit stark gestiegenen Materialkosten, die das Unternehmen mit zusätzlichen Ausgaben von 400 bis 500 Millionen Euro belasten. Zwar hat der Konzern im Industriegeschäft bereits Preiserhöhungen durchgesetzt, doch könnten sich die Anpassungen bis 2026 auch auf Verbraucher ausweiten – falls der Kostendruck anhält.
Die explodierenden Materialkosten treffen Henkel hart: Die Ausgaben sind im hohen einstelligen Prozentbereich gestiegen. Um gegenzusteuern, hat das Unternehmen Lieferverträge neu verhandelt und in einigen Märkten die Preise angepasst. Im Klebstoffbereich sind die Erhöhungen bereits in Kraft getreten.
Vorstandschef Carsten Knobel warnt, dass auch die Verbraucherpreise 2026 steigen könnten, sollte sich die Kostenlage nicht entspannen. Der Konzern setzt gezielt auf selektive Preisanpassungen im Konsumentengeschäft – vor allem dort, wo Produktinnovationen dies rechtfertigen. Allerdings räumt Knobel ein, dass Prognosen angesichts der instabilen Marktlage schwierig seien.
Henkel ist sich bewusst, dass viele Verbraucher bereits finanziell stark belastet sind. Dennoch schließt das Unternehmen weitere Anpassungen nicht aus, falls nötig.
Als Reaktion auf die steigenden Kosten setzt Henkel auf Verhandlungen mit Zulieferern und gezielte Preiserhöhungen in bestimmten Bereichen. Sollten die Materialkosten hoch bleiben, könnten 2026 auch die Verbraucherpreise folgen. Das Unternehmen beobachtet die Entwicklung weiterhin genau, während sich die Marktbedingungen weiter verändern.






