25 March 2026, 12:05

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen und drohenden Preiserhöhungen

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit begleitendem Text über die wirtschaftliche Erholung.

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen und drohenden Preiserhöhungen

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel sieht sich mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise konfrontiert. Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro. Nun geben Zulieferer und Logistikunternehmen ihre eigenen gestiegenen Ausgaben weiter – Henkel muss daher seine Preispolitik anpassen.

Der Anstieg der Ölpreise hat die Material-, Lieferketten- und Logistikkosten für Henkel in die Höhe getrieben. Zwar ist der Konzern nicht direkt von der Krise betroffen, doch der indirekte Druck wächst. Als Reaktion warnte der Vorstandsvorsitzende davor, notwendige Preiserhöhungen hinauszuzögern: Zögern könnte die finanzielle Belastung noch verschärfen.

Im vergangenen Jahr entwickelte sich die Nachfrage nach Henkel-Marken wie Persil und Schwarzkopf je nach Region unterschiedlich. In Europa blieben die Umsätze stabil oder stiegen leicht, wobei Deutschland und Westeuropa ein Wachstum von 1–2 % verzeichneten. Nordamerika hingegen musste einen Rückgang von 3 % hinnehmen, bedingt durch die Inflation. Gleichzeitig legten aufstrebende Märkte wie die Region Asien-Pazifik und Lateinamerika mit einem Plus von 5–7 % bzw. 4 % kräftig zu – angetrieben durch die höhere Nachfrage nach Premium-Produkten.

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Um die Preisanpassungen zu begründen, hebt Henkel die Stärken seiner Produkte hervor. Die Markentreue bei Kunden von Persil und Schwarzkopf bleibt trotz steigender Kosten stabil. Der Vorstandsvorsitzende äußerte sich zudem vorsichtig optimistisch und hofft, dass sich die Krise noch vor Jahresende abschwächen wird.

Henkel steuert durch eine herausfordernde Phase, in der steigende Ölpreise die Betriebskosten in die Höhe treiben. Die Konzentration auf Produktqualität und regionale Nachfragestrends wird die weitere Strategie prägen. Angesichts der anhaltenden Preiserhöhungen seitens der Zulieferer und Logistikpartner scheinen eigene Preisanpassungen unvermeidbar.

Quelle