Hertha BSCs Aufstiegsträume in der 2. Bundesliga platzen – was jetzt kommt
Clara HofmannHertha BSCs Aufstiegsträume in der 2. Bundesliga platzen – was jetzt kommt
Hertha BSCs Aufstiegsträume in der 2. Bundesliga schwinden zusehends. Die Mannschaft liegt aktuell auf Platz sechs – sieben Punkte hinter den Relegationsplätzen und mit nur noch neun Spielen bis Saisonende. Verteidiger Kevin Sessa, der in den letzten Wochen zur Stammelf gehört, blickt auf die enttäuschende Saison zurück, betont aber gleichzeitig seine Verbundenheit mit dem Verein.
Hertha BSC ging als einer der Aufstiegsfavoriten in die Saison 2025/26, doch nun dümpelt der Klub mit 44 Punkten aus 27 Spielen auf dem sechsten Rang. Eine schwache Phase zu Beginn des Jahres 2026 – nur drei Siege in neun Partien – hat die Berliner weit hinter den Top drei zurückgeworfen. Trainer Stefan Leitl hat bereits eingeräumt, dass der direkte Aufstieg nicht mehr realistisch ist.
Sessa, der die letzten vier Spiele von Beginn an bestritt – auch wegen der Verletzung von Kennet Eichhorn –, nannte anhaltende Fitnessprobleme und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die schwachen Leistungen. Zwar räumte er ein, dass die Mannschaft das Potenzial für die obere Tabellenhälfte habe, doch über die gesamte Saison hinweg fehlte die nötige Kontinuität.
Trotz des Rückschlags bleibt der Abwehrspieler auf seine Rolle beim Verein fokussiert. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, einen vorzeitigen Abschied schließt er aus. Immerhin gibt es leichte Anzeichen der Besserung: Seit der Druck um den Aufstieg nachgelassen hat, holte die Mannschaft drei Siege in den letzten vier Spielen.
Die Chancen auf die Relegation sind jedoch gering – sieben Punkte Rückstand in der Schlussphase sind kaum noch aufzuholen. Sessas vorrangiges Ziel ist es nun, der Mannschaft zu einem starken Saisonfinale zu verhelfen. Seine Zukunft bleibt vorerst fest mit Hertha BSC verbunden – mindestens bis 2027.






