19 March 2026, 20:05

Hilde Gerg wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat von Schönau am Königsee

Plakat für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - Hilde Gerg wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat von Schönau am Königsee

Hilde Gerg, eine gefeierte Olympische Skifahrerin, ist nach ihrem Einzug in den Gemeinderat von Schönau am Königsee in die lokale Politik eingestiegen. Die ehemalige Alpine-Rennläuferin, die für ihre Goldmedaille bei den Winterspielen 1998 bekannt ist, wurde am 8. März 2026 als Kandidatin der CSU gewählt. Dies ist ihre erste Amtszeit in einem öffentlichen Amt.

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Gergs Einstieg in die Politik folgte auf eine erfolgreiche Skikarriere. Zwischen den späten 1990er-Jahren und ihrem Rücktritt 2005 stand sie 59 Mal auf dem Podest des Weltcups und gewann 20 Rennen. Zu ihren größten Erfolgen zählen Olympiagold im Slalom sowie vier WM-Medaillen – eine goldene und drei bronzene.

Bei den März-Wahlen zog sie als erste Nachrückerin der CSU in den Gemeinderat ein. Ursprünglich hatte Franz Graßl den Sitz inne, verzichtete jedoch auf sein Mandat, sodass Gerg seinen Platz einnehmen konnte. Obwohl sie auf der Parteiliste weiter hinten platziert war, überflügelte sie einen höher platzierten Kandidaten durch mehr Direktstimmen.

Neben dem Sport engagiert sich Gerg seit Langem in der Sozialarbeit, insbesondere durch ihre Stiftung, die benachteiligte Jugendliche und die Förderung des Sports unterstützt. Zwar hat sie ihre politischen Schwerpunkte noch nicht bekannt gegeben, doch ihre sportliche Vergangenheit und ihr gesellschaftliches Engagement haben bereits öffentliche Aufmerksamkeit erregt.

Gerg ist nun Gemeinderätin in Schönau am Königsee und bringt ihre Erfahrungen aus dem Spitzensport in die lokale Politik ein. Ihre Wahl spiegelt sowohl ihre Beliebtheit als auch das Vertrauen der Gemeinde in ihre öffentliche Rolle wider. Die Entscheidung der CSU, sie auf ihrer Liste zu platzieren, unterstreicht ihren Einfluss über die Skipisten hinaus.

Quelle