IHK Stuttgart attackiert Oberbürgermeister Nopper wegen wirtschaftlicher Versäumnisse

IHK kritisiert mangelnde Wirtschaftspolitik in Stuttgart - IHK Stuttgart attackiert Oberbürgermeister Nopper wegen wirtschaftlicher Versäumnisse
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stuttgart hat Oberbürgermeister Frank Nopper öffentlich scharf kritisiert, weil er sich nicht ausreichend für die wirtschaftlichen Interessen der Stadt einsetze. In einer deutlichen Rüge warf der Wirtschaftsverband der Stadtverwaltung vor, zentrale Themen wie wachsende Bürokratie und fehlende strategische Wachstumsplanung zu vernachlässigen.
Kernpunkt der Vorwürfe der IHK ist die aus ihrer Sicht mangelhafte Kommunikation der Stadt mit lokalen Unternehmen. Besonders verärgert zeigt sich die Wirtschaft über die kürzliche Erhöhung der Gewerbesteuer, die ohne vorherige Abstimmung mit den Betroffenen beschlossen wurde. Zudem sieht die Kammer im Sparhaushalt Stuttgarts, der durch einen deutlichen Rückgang der Steuereinnahmen erzwungen wurde, ein Zeichen für tieferliegende wirtschaftspolitische Fehlsteuerung.
Die IHK fordert unter anderem eine schnellere Digitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen sowie ein voll funktionsfähiges Bauamt. Der Verband besteht darauf, dass bürokratische Hürden abgebaut werden müssen, um das Investitionsklima zu verbessern. Effizientere Einwanderungsverfahren wurden ebenfalls als entscheidend hervorgehoben, um Fachkräfte zu gewinnen und die großen Arbeitgeber der Stadt zu unterstützen. Oberbürgermeister Nopper (CDU) hat auf die Kritik bisher nicht direkt reagiert. Die Äußerungen der IHK deuten auf eine anhaltende Frustration über langjährige Probleme hin, darunter Verzögerungen bei Genehmigungsverfahren und eine wahrgenommene Untätigkeit bei der Lösung unternehmerischer Anliegen.
Der Streit setzt die Stuttgarter Stadtspitze unter Zugzwang, die Forderungen der IHK umzusetzen. Die Entflechtung der Bürokratie und die Wiederherstellung des Vertrauens der Wirtschaft sind nun zentrale Herausforderungen für die Stadt. Ohne Kurskorrektur, warnt die Kammer, drohe Stuttgart seine Attraktivität als Standort für Großunternehmen und Investitionen zu verlieren.

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