"Jerks."-Skandal: Joyn entfernt Serie nach Deepfake-Vorwürfen gegen Christian Ulmen
Ella Wagner"jerks." nicht mehr auf Joyn verfügbar - "Jerks."-Skandal: Joyn entfernt Serie nach Deepfake-Vorwürfen gegen Christian Ulmen
Die deutsche Comedyserie Jerks. wurde nach schweren Vorwürfen von der Streaming-Plattform Joyn entfernt. Schauspieler Christian Ulmen, der in der Serie an der Seite seiner Ex-Frau Collien Fernandes auftritt, sieht sich nun mit öffentlicher Kritik konfrontiert, nachdem diese ihre Anschuldigungen erhoben hat. Die Kontroverse hat Forderungen nach schärferen gesetzlichen Maßnahmen gegen digitale Straftaten dieser Art ausgelöst.
Collien Fernandes warf Christian Ulmen am 20. März 2026 öffentlich vor, in die Erstellung von Deepfake-Pornografie verwickelt zu sein. Die Vorwürfe lösten umgehend Reaktionen von Sendern und Behörden aus. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) forderte strengere Verfolgungen solcher Digitalverbrechen, auch wenn bisher keine rechtlichen Schritte gegen Ulmen eingeleitet wurden.
Jerks., in der Ulmen und Fernandes ein ehemaliges Paar spielen, wurde kurzfristig aus dem Programm von Joyn genommen. Der Sender ProSieben, der ebenfalls mit der Serie verbunden ist, betonte in einer Stellungnahme die Unschuldsvermutung als grundlegendes Rechtsprinzip. Über weitere Konsequenzen für Ulmens Rolle in anderen Projekten wurde bisher nicht entschieden.
Der Skandal hat das öffentliche Bild Ulmens nachhaltig verändert, während seine zukünftigen Medienprojekte noch ungewiss sind. Fernandes' Anschuldigungen rücken die Unterhaltungsbranche in den Fokus – insbesondere im Umgang mit Fällen digitaler Ausbeutung.
Die Entscheidung von Joyn, Jerks. abzusetzen, zeigt die unmittelbaren Auswirkungen der Vorwürfe. Gleichzeitig setzt der Fall die Politik unter Druck, die Strafen für Deepfake-Delikte zu überprüfen. Ulmens berufliche Zukunft bleibt vorerst ungewiss, während sich die Lage weiterentwickelt.






