K.-o.-Tropfen-Verdacht erschüttert Reil-78-Festival in Halle
Verdacht auf K.-o.-Tropfen beim Reil-78-Festival in Halle
Beim Reil-78-Festival in Halle gibt es einen Vorwurf der Verabreichung von K.-o.-Tropfen. Eine Frau berichtete, dass ihr am 13. Juni 2026 während der Veranstaltung eine unbekannte Substanz in ihr Getränk gemischt worden sei. Lokale Hilfsangebote stehen Betroffenen seitdem zur Seite.
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem ein Bluttest der Frau den Nachweis von Fremdsubstanzen in ihrem Körper erbracht hatte. Sie hatte das Reil-78-Festival in Halle besucht, wo die mutmaßliche Manipulation ihres Getränks stattfand. Die Veranstalter zeigten sich tief besorgt und empört über den Vorfall.
Das Reil-78-Kollektiv betonte, dass Belästigung oder Gewalt auf seinen Veranstaltungen nicht toleriert würden. Die Besucher wurden aufgefordert, wachsam zu bleiben, aufeinander zu achten und verdächtiges Verhalten zu melden. Zudem riet das Team Betroffenen, professionelle Beratung bei den empfohlenen Hilfsstellen in Anspruch zu nehmen.
Die Hallesche Polizei hat bisher keine offizielle Anzeige zu dem Vorfall erhalten. Ohne formelle Meldung oder konkrete Hinweise könne keine Ermittlung eingeleitet werden, hieß es. Lokale Organisationen wie LiCHTUNG sowie die eigene Supportgruppe von Reil 78 bieten Betroffenen Unterstützung an.
Die Blutuntersuchung bestätigt das Vorhandensein von Substanzen im Körper der Frau. Die Polizei wartet auf eine offizielle Anzeige, bevor sie aktiv wird. Hilfsangebote stehen allen zur Verfügung, die von dem Vorfall betroffen sind.
