23 April 2026, 00:12

Kandern plant Millionen-Sanierung der Grundschule mit neuer Mensa bis 2029

Eine Gruppe von Kindern sitzt an Tischen in einem Klassenzimmer, mit Büchern und Stiften auf den Tischen und Papieren an der Wand hinter ihnen.

Kandern plant Millionen-Sanierung der Grundschule mit neuer Mensa bis 2029

Kandern treibt Pläne für Sanierung und Erweiterung der Grundschule voran

Die Stadt Kandern schreitet mit den Vorbereitungen für die Sanierung und den Ausbau ihrer Grundschule voran. In Kürze werden europaweit Angebote von Planungsbüros für die Gestaltung und Umsetzung des Projekts eingeholt. Zudem hat die Kommune bereits Landesmittel für die Maßnahmen bewilligt bekommen, zu denen auch eine neue Mensa für die erweiterte Betreuung gehört.

Der Stadtrat wird den Vergabeprozess am 27. April 2026 prüfen. Vier spezialisierte Planungsfirmen sollen im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung ausgewählt werden. Die Verwaltung beabsichtigt, Aufträge bis zur Leistungsphase 4 zu vergeben, die alle für die Baugenehmigung erforderlichen Arbeiten umfasst.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bauarbeiten sollen von Ende 2027 bis Anfang 2029 dauern. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,279 Millionen Euro brutto. Bisher hat das Land 1,566 Millionen Euro für das Vorhaben zugesagt.

Durch den Ausbau entsteht eine Mensa, die ein Ganztagsangebot mit flexibler Nachmittagsbetreuung ermöglicht. Dieser erweiterte Stundenplan soll bereits im Schuljahr 2026/2027 eingeführt werden. Zudem hat Kandern einen zusätzlichen Förderantrag in Höhe von 500.000 Euro aus dem Ausgleichsstock gestellt – eine Entscheidung wird noch in diesem Sommer erwartet.

Ziel des Projekts ist es, die schulischen Einrichtungen zu modernisieren und ein verlässliches Ganztagsangebot einzuführen. Mit den bereits gesicherten Landesmitteln konzentriert sich die Stadt nun auf die Auswahl der Planungsbüros. Baubeginn ist für Ende 2027 vorgesehen, vorbehaltlich der finalen Genehmigungen und Förderzusagen.

Quelle