Landkreistag fordert dauerhafte Finanzierung für kommunalen Hitzeschutz
Clara HofmannLandkreistag fordert dauerhafte Finanzierung für kommunalen Hitzeschutz
Der Deutsche Landkreistag hat sich gegen die Aussagen von Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt, wonach die bundesweite Förderung für lokalen Hitzeschutz ausreiche. Achim Brötel, Präsident des Verbandes, betonte, dass die aktuellen Mittel den langfristigen Bedarf bei Weitem nicht decken.
Brötel verwies darauf, dass Kommunen bereits Hitzeaktionspläne und Anpassungsmaßnahmen umsetzen. Sie beraten Einrichtungen und setzen Strategien gegen steigende Temperaturen um. Doch diese Bemühungen erforderten, so Brötel, festes Personal und eine verlässliche Finanzplanung.
Zwar wurde der Sonderfonds der Bundesregierung für Hitzeschutz als sinnvolle Unterstützung anerkannt. Dennoch bestehe das Kernproblem, so Brötel, in der fehlenden dauerhaften Finanzierung der Kommunen. Ohne stabile Mittel könne ein strategischer und flächendeckender Hitzeschutz nicht gewährleistet werden.
Die Position des Landkreistags macht deutlich: Einmalige Fördergelder reichen nicht aus. Die Kommunen brauchen verlässliche, langfristige Unterstützung, um ihre Hitzeschutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten und auszubauen. Der Appell kommt zu einer Zeit, in der der Klimadruck auf die Gemeinden weiter zunimmt.
