20 March 2026, 04:04

Linke fordert Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel in Sachsen-Anhalt

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Lücke in der Gesundheitsversorgung für amerikanische Familien."

Linke fordert Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel in Sachsen-Anhalt

Die Linke in Sachsen-Anhalt hat vorgeschlagen, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel abzuschaffen, um die finanzielle Belastung von Familien in prekären Verhältnissen zu verringern. Steigende Lebensmittelpreise treffen einkommensschwache Haushalte besonders hart – manche geben fast ein Fünftel ihres Einkommens allein für Lebensmittel aus. Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der Alleinerziehende und Haushalte mit knappen Budgets zunehmend Schwierigkeiten haben, sich das Nötigste leisten zu können.

Daten zeigen, dass Haushalte mit sehr geringem Einkommen mittlerweile 17,5 Prozent ihres Verdienstes für Lebensmittel ausgeben. Zum Vergleich: Gutverdiener wenden nur 7,3 Prozent ihres Budgets für den wöchentlichen Einkauf auf. Besonders betroffen sind Alleinerziehende – bei ihnen schlagen die Ausgaben für Nahrungsmittel mit etwa 12,6 Prozent des Einkommens zu Buche, mehr als in jedem anderen Haushaltstyp.

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Die Linke argumentiert, dass der Wegfall der Mehrwertsteuer auf essenzielle Lebensmittel gezielt denjenigen helfen würde, die am dringendsten Unterstützung brauchen. Da die Preise weiter steigen, hat sich die finanzielle Not für benachteiligte Gruppen weiter verschärft. Das Ziel der Initiative ist es, durch sinkende Kosten für alltägliche Grundnahrungsmittel schnell Entlastung zu schaffen.

Aktuelle Vergleiche zu ähnlichen Mehrwertsteuer-Reformen in anderen europäischen Ländern und deren Auswirkungen auf einkommensschwache Haushalte in den vergangenen fünf Jahren lagen nicht vor.

Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, würde die Mehrwertsteuerbefreiung für Grundnahrungsmittel die Ausgaben für Familien senken, die bereits am Limit leben. Besonders Alleinerziehende und Geringverdiener könnten so etwas Luft verschaffen. Nun steht die Initiative in Sachsen-Anhalt zur weiteren Beratung unter den politischen Entscheidungsträgern an.

Quelle