23 March 2026, 06:05

Lothar Matthäus verpasste 1991 seinen Traumwechsel zu Real Madrid – und bereut es bis heute

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" auf dem Cover, das mit detaillierten Verzierungen geschmückt ist.

Lothar Matthäus verpasste 1991 seinen Traumwechsel zu Real Madrid – und bereut es bis heute

Lothar Matthäus stand 1991 kurz vor einem Wechsel zu Real Madrid – doch der Deal platzte im letzten Moment. Die deutsche Fußballlegende gab später zu, es bis heute zu bereuen, die Chance verpasst zu haben, für die spanischen Giganten zu spielen. Der gescheiterte Transfer zählt zu den spektakulärsten "Fast-Wechseln" der Fußballgeschichte.

Matthäus hatte bereits zugesagt, im Sommer 1991 zu Real Madrid zu wechseln. Der Klub sah in ihm einen Schlüsselspieler, und die Vertragsbedingungen waren ausgehandelt – ohne Ablösesumme, genau wie 1984, als er den FC Bayern München erstmals verließ und ablösefrei zu Inter Mailand wechselte. Damals stand sein Transfer im krassen Gegensatz zu Günter Netzers Wechsel 1973 von Borussia Mönchengladbach zu Real Madrid, für den die "Königlichen" 720.000 D-Mark plus zusätzliche 80.000 D-Mark in Ratenzahlungen entrichteten.

Doch der Deal scheiterte an einem unerwarteten Hindernis: Inter-Mailands Präsident Ernesto Pellegrini weigerte sich, Matthäus freizugeben, und verglich ihn berühmt-berüchtigt mit einem Picasso-Gemälde – zu wertvoll, um ihn ziehen zu lassen. Zudem belastete ein Streit zwischen Real Madrid und Inter um den chilenischen Stürmer Iván Zamorano die Verhandlungen zusätzlich. Trotz Matthäus' Wechselfreude vereitelte Pellegrinis Haltung den Transfer endgültig.

Nur ein Jahr später kehrte Matthäus zum FC Bayern zurück. Seine Karriere blieb glanzvoll, doch der Champions-League-Titel – die einzige große Trophäe, die in seiner Sammlung fehlte – entging ihm weiterhin. Bereits 1987 und 1999 hatte er mit den Bayern zwei Finals verloren, und der gescheiterte Madrid-Wechsel raubte ihm eine weitere Chance auf europäischen Ruhm.

Matthäus' fast vollzogener Wechsel zu Real Madrid bleibt eine der großen "Was-wäre-wenn"-Geschichten des Fußballs. Das Scheitern des Deals kostete ihn den ersehnten Champions-League-Titel. Stattdessen kehrte er zum FC Bayern zurück, wo sein Vermächtnis Bestand hatte – doch ohne den einen Pokal, der ihm stets durch die Finger glitt.

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