22 March 2026, 00:05

Mann greift Ehefrau und Mieterin in Halle an – Brand und Messerbedrohung

Zwei Polizisten in Einsatzausrüstung stehen vor einem Gebäude, einer hält eine Waffe und der andere ein Objekt, mit einer Tür links und einer Tafel an der Wand im Hintergrund.

Mann greift Ehefrau und Mieterin in Halle an – Brand und Messerbedrohung

Ein 50-jähriger Iraker ist in Halle (Saale) festgenommen worden, nachdem er seine Ehefrau und eine weibliche Mieterin angegriffen haben soll. Die Polizei schritt ein, nachdem es Meldungen über Gewalt, Drohungen und einen Brand in der Wohnung gegeben hatte. Gegen den Verdächtigen werden nun mehrere Anklagepunkte geprüft, darunter Körperverletzung und schwere Brandstiftung.

Der Vorfall begann, als der Mann laut Angaben der Behörden seine Frau und eine weitere Frau in der gemeinsamen Wohnung attackierte. Demnach beschimpfte er die Opfer und bedrohte sie mit einem Messer. Den Frauen gelang es gemeinsam mit ihrem Sohn, aus der Wohnung zu fliehen, woraufhin sie sofort die Polizei alarmierten.

Als die Beamten eintrafen, bemerkten sie Rauch, der aus der Wohnung drang. Die Feuerwehr löste den Brand, bevor Ermittler die Wohnung betreten konnten. Die Ursache des Feuers ist noch unklar; die Behörden haben bisher keine weiteren Details bekannt gegeben.

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Der Verdächtige wurde kurz nach der Auseinandersetzung in Gewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sie beim zuständigen Amtsgericht Untersuchungshaft beantragen wird. Die Opfer wurden unterdessen an die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking in Halle (Saale) verwiesen, wo sie Unterstützung und Beratung erhalten.

Gegen den Mann wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Ihm werden Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Untersuchungen dauern an; weitere Angaben liegen derzeit nicht vor.

Die Behörden appellieren weiterhin an Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking, solche Straftaten anzuzeigen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Verdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Staatsanwaltschaft das weitere Vorgehen prüft. Die Opfer werden von lokalen Beratungsstellen betreut.

Quelle