30 April 2026, 14:10

Mann schlägt Polizisten nach Hallescher-FC-Spiel – Prozess beginnt in Halle

Fußballspieler in Helm und Uniform, der von mehreren Verteidigern auf einem Rasenfeld während eines Spiels mit Zuschauern im Hintergrund getackelt wird.

Mann schlägt Polizisten nach Hallescher-FC-Spiel – Prozess beginnt in Halle

Ein 51-jähriger Mann aus Königs Wusterhausen steht vor dem Landgericht Halle wegen Körperverletzung an einem Polizeibeamten. Die Tat ereignete sich während eines Fußballspiels zwischen dem Halleschen FC und dem BFC Dynamo im Juni 2025.

Die Auseinandersetzung begann nach dem Abpfiff des Spiels am 26. Juni 2025. Als die Polizei einen Fan wegen angeblicher Beleidigungen festnehmen wollte, soll der Angeklagte aggressiv geworden sein. Augenzeugen zufolge näherte er sich den Beamten auf bedrohliche Weise, bevor er einen diensthabenden Polizisten mit der linken Hand schlug.

Die Beamten setzten erhebliche Gewalt ein, um den Mann zu überwältigen und in Handschellen zu legen. Nach deutschem Recht wird der Angriff auf einen Polizeibeamten im Dienst mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Im Prozess muss nun geklärt werden, ob das Verhalten des Angeklagten die Tatbestandsmerkmale dieser Straftat erfüllt.

Der Angeklagte hat bisher keine Vorstrafen. Sein unbescholtener Leumund könnte die Entscheidung des Gerichts beeinflussen, doch die Schwere des angeblichen Angriffs bleibt ein zentraler Faktor in den Verhandlungen.

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Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Vorwurf eines grundlosen Angriffs auf einen Polizeibeamten während einer fußballbedingten Störung. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. Das Urteil hängt von den Beweisen ab, die zur Art des Angriffs und zur Absicht des Angeklagten vorgelegt werden.

Quelle