31 March 2026, 08:08

Mönchengladbachs CO₂-Bilanz 2024: Warum die Stadt trotz hoher Energiekosten kaum Fortschritte macht

Eine Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbachs CO₂-Bilanz 2024: Warum die Stadt trotz hoher Energiekosten kaum Fortschritte macht

Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt kaum Fortschritte beim CO₂-Fußabdruck städtischer Gebäude für 2024

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Die Gesamtemissionen der kommunalen Gebäude blieben bei 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten – trotz stark gestiegener Energiekosten. Gleichzeitig hat die Stadt neue Maßnahmen vorgestellt, um den Verbrauch in den kommenden vier Jahren zu senken.

Die Ausgaben für Energie stiegen 2024 deutlich auf 10,7 Millionen Euro, ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schulen waren mit 49 Prozent des Stromverbrauchs und 62,5 Prozent des Erdgasbedarfs die größten Verbraucher. Insgesamt verbrauchten die städtischen Liegenschaften 13,32 Millionen Kilowattstunden Strom – ein Wert, der fast identisch mit 2023 ist.

Der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden stabil, doch der Heizölverbrauch kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden. Um die Effizienz zu steigern, hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren bereits in bessere Überwachungs- und Automatisierungssysteme investiert. Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung für 850.000 Euro – zur Hälfte aus Bundesfördermitteln finanziert – sollte ebenfalls Verschwendung reduzieren.

Zukunftspläne: Modernisierung und Digitalisierung bis 2028

Bis 2028 sollen zwölf Schulen saniert werden, darunter der Einbau neuer Heizsysteme oder Wärmepumpen. Zudem sind die Installation von Solaranlagen und digitale Stromzähler geplant. Künftig sollen Wasser- und Wärmedaten in einer einzigen Plattform gebündelt werden, um die Kontrolle zu erleichtern.

Der Bericht zeigt sowohl die Herausforderungen als auch die geplanten Verbesserungen im Energieverbrauch Mönchengladbachs auf. Angesichts gestiegener Kosten und gemischter Verbrauchstrends zielen die anstehenden Modernisierungen darauf ab, Verschwendung zu verringern und die Überwachung effizienter zu gestalten. Nun liegt der Fokus auf der Umsetzung der Initiativen für 2026 bis 2028.

Quelle