Neue Ausstellung in Emmendingen fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"
Clara HofmannNeue Ausstellung in Emmendingen fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau den Erfahrungen deutschsprachiger Minderheiten in Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um das erste große Projekt der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung setzt sich mit Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinander. Im Mittelpunkt stehen Frauen, Kinder und Jugendliche, mit einem besonderen Fokus auf Spätaussiedler in Emmendingen. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht verbindet die Schau Kunst, Geschichte und persönliche Schicksale, um zum Nachdenken über das Zusammenleben anzuregen.
Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 8. November zu sehen. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, zusätzlich nach Vereinbarung.
Das Projekt markiert einen bedeutenden Auftakt für Perenčevićs Amtszeit. Es lädt das Publikum ein, sich mit den Themen auf ungewöhnliche Weise auseinanderzusetzen – durch eine kreative Verbindung von künstlerischen und historischen Perspektiven. Informationen zu Eintritt und Terminvereinbarungen sind direkt beim Museum erhältlich.






