Niedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Fördermittel-Agentur bis 2027
Clara HofmannNiedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Fördermittel-Agentur bis 2027
Niedersachsen erweitert Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen bei der Fördermittelbeantragung
Die Landesregierung stockt die Hilfen für Städte und Gemeinden auf: Mit 150.000 Euro wird die bisherige Projektwerkstatt zu einer vollwertigen Projektagentur ausgebaut. Ziel ist es, den Zugang zu Fördergeldern zu erleichtern und Fachwissen in der gesamten Region zu bündeln.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt im Raum Leine-Weser. Bis 2025 hatte sie ihr Angebot auf ganz Niedersachsen ausgeweitet und rund 150 Kommunen bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt.
Die neue Projektagentur knüpft nun an diese Erfolge an. Sie wird lokale Erfahrungen auswerten, um landesweite Instrumente wie die Plattform Förderfinder und das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz zu optimieren. Entwicklungsministerin Melanie Walter betonte, es gehe darum, typische Hürden zu erkennen und praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Die Finanzierung der Agentur ist bis Ende 2027 gesichert. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), hob hervor, dass die Verfahren beschleunigt und transparenter gestaltet werden sollen. Zu den Aufgaben gehört auch, Kommunen zu beraten und sicherzustellen, dass die Fördermittel den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.
Die ausgeweitete Projektagentur wird die Förderprozesse weiterhin auf Basis von Rückmeldungen aus den Kommunen verbessern. Mit den 150.000 Euro Landesmitteln sollen klarere und effizientere Systeme für die lokalen Behörden entstehen. Die Initiative unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Unterstützung für kleinere Gemeinden in Niedersachsen zu stärken.






