03 April 2026, 12:10

Oettinger stärkt Führung mit zwei neuen Top-Managern für Wachstumskurs

Plakat für ein Bierfest in Deutschland mit einer Gruppe von Menschen, die Biergläser halten und im Hintergrund einen Fass sehen, mit deutschem Text unten.

Oettinger stärkt Führung mit zwei neuen Top-Managern für Wachstumskurs

Oettinger, einer der größten Getränkehersteller Deutschlands, hat zwei zentrale Führungswechsel bekannt gegeben. Thilo R. Pomykala wird das Unternehmen am 1. April als Geschäftsführer verstärken. Gleichzeitig übernimmt die langjährige Mitarbeiterin Dominika Steinberg erweiterte Verantwortungsbereiche und zieht in den Vorstand ein.

Pomykala bringt umfassende Erfahrung in der Konsumgüterbranche (FMCG) mit. Seine Karriere begann bei Unilever, gefolgt von Führungspositionen bei der Semper idem Underberg AG, Meggle und Hochland. Zuletzt war er über sechs Jahre als Geschäftsführer bei Hochwald tätig, wo er die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation leitete. In dieser Zeit prägte er maßgeblich die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

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Pia Kollmar, Eigentümerin von Oettinger und Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf, begrüßte die Berufung Pomykalas. Das 1731 gegründete und bis heute familiengeführte Unternehmen beschäftigt rund 700 Mitarbeiter an den Standorten Oettingen und Mönchengladbach. Jährlich füllt es etwa eine Milliarde Flaschen und Dosen ab und produziert rund sechs Millionen Hektoliter Bier, Biermixgetränke und Erfrischungsgetränke.

Dominika Steinberg, die seit 2015 bei Oettinger tätig ist, wird künftig zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben die Bereiche Produktion und Technik verantworten. Zuvor leitete sie die Abteilungen Personal und IT und rückt nun ebenfalls in den Vorstand auf.

In den vergangenen fünf Jahren hat Oettinger seine Position als führende Discount-Biermarke Deutschlands weiter gefestigt. Der Marktanteil stieg von etwa 11 Prozent im Jahr 2021 auf heute 13 bis 14 Prozent. Dieses Wachstum gelingt trotz eines insgesamt rückläufigen Biermarktes – das Unternehmen verkauft jährlich über acht Millionen Hektoliter. Wettbewerber wie Radeberger halten sich stabil bei 10 bis 11 Prozent, während Bitburger leicht auf 5 bis 6 Prozent zurückging und Paulaner im Premiumsegment konstant bei 4 bis 5 Prozent bleibt.

Die Ernennungen von Pomykala und Steinberg markieren eine neue Phase für Oettinger, das seine Marktpräsenz weiter ausbaut. Mit dem Fokus auf hochvolumige, kostengünstige Produktion hat das Unternehmen die Konkurrenz in einem schrumpfenden Markt überflügelt. Beide Führungskräfte werden eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der künftigen Strategie spielen.

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