Prepaid-Karten für Asylsuchende: Wie ein Verein das System mit Wunschgutscheinen austrickst

Geld für Asylbewerber von Verein in Greifswald - Prepaid-Karten für Asylsuchende: Wie ein Verein das System mit Wunschgutscheinen austrickst
Prepaid-Kartensystem für Asylsuchende in Mecklenburg-Vorpommern stößt auf Probleme
Das in Mecklenburg-Vorpommern eingeführte Prepaid-Kartensystem für Asylbewerber steht vor Herausforderungen. Ursprünglich dazu gedacht, Bargeldtransfers ins Ausland zu unterbinden, wird das System von einem lokalen Verein umgangen, der Gutscheine gegen Bargeld eintauscht. Das Innenministerium sieht jedoch bisher keine flächendeckenden Missbräuche der Karten.
Seit dem 1. Januar 2020 wird das Kartensystem landesweit eingesetzt. Ziel ist es, die finanzielle Unterstützung für Asylsuchende zu vereinfachen und gleichzeitig zu verhindern, dass Gelder in ihre Herkunftsländer überwiesen werden. Die Nutzer erhalten eine Prepaid-Karte mit strengen Limits: Barabhebungen sind auf 50 Euro pro Monat begrenzt, Online-Käufe oder Überweisungen sind gesperrt.
Seit der vollständigen Einführung im Sommer wurden über 7.000 Karten ausgegeben. Doch die Ostsee-Zeitung deckte kürzlich eine Schlupflücke auf: Asylsuchende in Greifswald kaufen mit ihren Karten wunschgutscheine, die sie anschließend bei der lokalen Hilfsorganisation Greifswald Hilft gegen Bargeld tauschen. Der Verein argumentiert, das Kartensystem selbst sei verfassungswidrig. Durch die Umwandlung der Gutscheine in Geld würden die Nutzer wieder finanzielle Handlungsspielräume erhalten. Das Innenministerium in Schwerin betont jedoch, dass es keine Belege für einen großflächigen Missbrauch über diesen Einzelfall hinaus gebe.
Das Prepaid-Kartensystem bleibt vorerst bestehen, doch seine Wirksamkeit wird zunehmend infrage gestellt. Da eine Gruppe die Regeln offen umgeht, könnten die Behörden die Umsetzung überprüfen müssen. Die Zukunft des Systems hängt davon ab, ob weitere Schlupflöcher auftauchen oder aldi-ähnliche Kontrollen eingeführt werden.

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