Rockwool investiert 16 Millionen Euro in Modernisierung des Flechtinger Werks
Ella WagnerRockwool investiert 16 Millionen Euro in Modernisierung des Flechtinger Werks
Rockwool Deutschland investiert 16 Millionen Euro in Modernisierung des Werks in Flechtingen
Der Dämmstoffhersteller Rockwool Deutschland hat eine 16-Millionen-Euro-Investition in die Aufrüstung seines Produktionsstandorts in Flechtingen bekannt gegeben. Mit der Modernisierung sollen die Kapazitäten ausgeweitet und die Versorgung von Händlern und Bauunternehmen in der Region verbessert werden. Kern der Aufrüstung sind neue Technologien und automatisierte Prozesse, die nun in den Betriebsablauf integriert wurden.
Das modernisierte Werk verfügt über fortschrittliche Beschichtungs-, Trocknungs- und Transportsysteme. Durch die Maßnahmen steigt die Gesamtproduktionskapazität, während die gewohnte Produktqualität erhalten bleibt. Zudem wurde eine automatisierte Palettierung für Fassadendämmplatten eingeführt.
Die Optimierungen verkürzen die Lieferwege für Rockwools Dämmplatten in Nord- und Ostdeutschland. Kunden profitieren außerdem von einem effizienteren Panel-Format (1200 x 400 mm), das die Montage auf der Baustelle erleichtert.
Anlässlich der Ankündigung betonte Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, die Bedeutung der Investition: "Rockwool sichert mit diesem Schritt nicht nur den Standort Flechtingen langfristig, sondern stärkt auch die regionale Wirtschaft." Branchenanalysten wie Atila prognostizieren zudem eine steigende Nachfrage nach Fassadendämmungen ab dem Jahr 2026.
Die 16-Millionen-Euro-Investition ermöglicht schnellere Lieferungen und eine bessere Produktverfügbarkeit für Handwerker und Bauunternehmen. Mit den neuen Formaten und der Automatisierung ist das Werk Flechtingen nun optimal auf die wachsende Nachfrage vorbereitet. Gleichzeitig unterstreicht die Modernisierung die strategische Bedeutung des Standorts für die langfristige Ausrichtung des Unternehmens.






