Rostocks Parkplatznot spitzt sich zu: Tiefgarage in der Goerdelerstraße plötzlich dicht
Clara HofmannRostocks Parkplatznot spitzt sich zu: Tiefgarage in der Goerdelerstraße plötzlich dicht
Tiefgarage in der Goerdelerstraße in Rostock geschlossen – Parkplatznot verschärft sich
Eine Tiefgarage in der Goerdelerstraße in Rostock wurde überraschend geschlossen, was Autofahrern die Suche nach Parkplätzen in der Innenstadt zusätzlich erschwert. Die Schließung verschärft die ohnehin angespannte Parkplatzsituation, insbesondere während der stoßreichen Einkaufszeiten. Unklar ist derzeit, wem das Gelände gehört und warum die Garage ohne Vorwarnung aufgegeben wurde.
Die direkt an der Herz-Jesu-Kirche gelegene und in der Nähe der B 105 sowie der Reuterpassage befindliche Garage war jahrelang in Betrieb – doch ihre genaue Geschichte liegt im Dunkeln. In kommunalen Unterlagen wird sie nur am Rande erwähnt, ohne Angaben zu Baujahr oder früheren Betreibern. Nun hinterlässt ihre plötzliche Schließung eine Lücke im Parkplatzangebot und sorgt bei Einkaufenden wie auch Geschäftsleuten für Frust.
Die CDU-Fraktion im Rostocker Stadtrat fordert Aufklärung und verlangt von der Stadtverwaltung, Eigentumsverhältnisse und mögliche zukünftige Nutzungen des leerstehenden Gebäudes zu klären. Bisher haben die Behörden jedoch noch nicht einmal bestätigt, ob es Gespräche mit den früheren Betreibern der Garage gegeben hat. Ohne eine Lösung in Sicht verschärft sich der Parkplatzmangel weiter.
Im Rahmen einer Sitzung des Bezirksbeirats Mitte Mitte April soll das Thema aufgegriffen werden. Von der Verwaltung werden Lösungsvorschläge erwartet, konkrete Pläne wurden bislang jedoch nicht genannt. Bis dahin müssen Autofahrer weiterhin mit den Schwierigkeiten kämpfen, in dem bereits stark frequentierten Gebiet einen Parkplatz zu finden.
Der Wegfall der Tiefgarage in der Goerdelerstraße macht das Parken in Rostocks Innenstadt noch schwieriger. Da weder die Eigentumsverhältnisse geklärt sind noch ein Zeitplan für eine mögliche Wiedereröffnung vorliegt, ist kaum mit einer baldigen Entspannung zu rechnen. Die anstehende Bezirksbeiratssitzung wird entscheidend sein, um die nächsten Schritte für das brachliegende Gelände festzulegen.






