19 March 2026, 18:05

Saalekreis startet sechs Großprojekte bis 2026 mit neuem Infrastruktur-Fonds

Gruppe von Menschen in gelben Westen und Helmen auf einer Straße neben Bäumen unter einem klaren blauen Himmel, einige tragen Mützen, was auf ein Einsatzteam hinweist.

Saalekreis startet sechs Großprojekte bis 2026 mit neuem Infrastruktur-Fonds

Der Kreistag des Saalekreises gibt grünes Licht für sechs Großprojekte bis 2026

Der Kreistag des Saalekreises hat sechs große Infrastrukturvorhaben für das Jahr 2026 freigegeben, die vollständig über den neu geschaffenen Sonderinfrastrukturfonds finanziert werden. Keines dieser Projekte lag vor der Einrichtung des Fonds in konkreter Form vor – die Planung beginnt daher in diesem Jahr bei null. Die Dringlichkeit ist hoch, da die Verantwortlichen einen zügigen Baubeginn und die schnelle Bereitstellung der Mittel vorantreiben.

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Bereits im Januar 2026 billigte der Kreistag die Vorhaben und wies außerplanmäßige Ausgaben im jährlichen Investitionshaushalt aus. Der Sonderinfrastrukturfonds übernimmt die vollen Kosten, sodass es zu keinen Verzögerungen aufgrund finanzieller Engpässe kommen wird.

Ein zentrales Projekt ist das neue Leitstellenzentrum in Halle (Saale), dessen Fertigstellung für 2028 geplant ist. Dort entstehen eine Werkstatt für Atemschutzgeräte sowie eine eigene Ausbildungsstätte. Zudem werden die Notfallkoordination des Saalekreises und die Einsatzleitung von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Halle an diesem Standort zusammengeführt. Dies soll die Abstimmung zwischen Stadt und Umland deutlich effizienter gestalten.

Die übrigen fünf Vorhaben konzentrieren sich auf Tiefbau- und Infrastrukturmaßnahmen. Zwar sind bisher nur wenige Details bekannt, doch betonen die Verantwortlichen die Notwendigkeit sofortigen Handelns, um die engen Zeitpläne einzuhalten. Alle sechs Projekte müssen noch in diesem Jahr zügig von der Planung in die Umsetzung überführt werden.

Der Sonderinfrastrukturfonds stellt sämtliche erforderlichen Mittel bereit, sodass die Arbeiten ohne weitere Verzögerungen beginnen können. Nach ihrer Fertigstellung – insbesondere durch das zentrale Leitstellenzentrum – werden die Projekte die Notfallreaktionsfähigkeit in der gesamten Region spürbar verbessern. Konkretere Zeitpläne für die Bauarbeiten und die betrieblichen Vorteile dürften sich in den kommenden Monaten mit Fortschreiten der Planung abzeichnen.

Quelle