Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neue Verbraucherschutz-Zentrale in Halle
Maximilian SchmidtSachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neue Verbraucherschutz-Zentrale in Halle
Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz baut neue Zentrale für 88 Millionen Euro
Am Freitagnachmittag fand auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) der Spatenstich für den Neubau der Behörde statt. Das 88 Millionen Euro teure Projekt markiert den Umzug des Amts aus der aktuellen, 22 Jahre alten Villa in der Freiimfelder Straße.
Bisher war die Behörde auf mehrere Standorte in Halle verteilt, mit Hauptsitz in einer alten Villa seit 2004. Der neue Komplex, dessen Fertigstellung für 2028 geplant ist, wird die Arbeitsabläufe in einem modernen 7.500 Quadratmeter großen Gebäude bündeln. Davon entfallen 3.000 Quadratmeter auf hochmoderne Labore.
An der Grundsteinlegung nahmen Finanzminister Michael Richter und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne teil. Vertreter der Behörde betonten, dass das Gebäude deutlich bessere Arbeitsbedingungen für Verwaltung und Laborpersonal bieten werde.
Das Projekt ersetzt veraltete Einrichtungen durch einen maßgeschneiderten Neubau, der auf Effizienz ausgelegt ist. Die Bauarbeiten folgen auf jahrelange Planungen zur Modernisierung der behördlichen Infrastruktur.
Die neue Zentrale wird alle Bereiche der Behörde unter einem Dach vereinen. Nach der für 2028 vorgesehenen Eröffnung profitieren die Mitarbeiter von modernisierten Laboren und Verwaltungsräumen. Die Investition in Höhe von 88 Millionen Euro soll die Handlungsfähigkeit der Behörde nachhaltig stärken.






