Sachsens Landwirte am Limit: Hohe Kosten und sinkende Preise bedrohen die Existenz
BauerNVerein warnt vor steigenden Kosten für Höfe - Sachsens Landwirte am Limit: Hohe Kosten und sinkende Preise bedrohen die Existenz
Landwirte in Sachsen-Anhalt kämpfen mit explodierenden Kosten und schrumpfenden Gewinnen
Betriebe in Sachsen kämpfen unter stark gestiegenen Ausgaben für Düngemittel, Energie und Löhne, während die Erlöse für wichtige Produkte wie Schweinefleisch und Milch aufgrund des globalen Wettbewerbs drastisch eingebrochen sind. Auf einer aktuellen Pressekonferenz warnten Branchenvertreter vor wachsenden finanziellen Risiken und langfristigen Folgen für die Nahrungsmittelproduktion.
Der wirtschaftliche Druck auf die Landwirtschaft hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft. Die Betriebskosten für Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut und Tierfutter sind in die Höhe geschnellt, während die Energiepreise auf hohem Niveau verharren. Auch Löhne und Finanzierungskosten sind gestiegen – viele Betriebe haben kaum noch Spielraum. Die Krise betrifft nahezu alle Sparten, von Getreide- und Zuckerrübenanbau über Kartoffelproduktion bis hin zur Tierhaltung.
Die Preise für Schweinefleisch und Milch sind unter dem harten internationalen Wettbewerb eingebrochen, was die ohnehin dünnen Gewinnmargen weiter zusammendrückt. Marcus Rothbart, Geschäftsführer des Bauernverbandes Sachsen, bezeichnete die Lage als „höchst angespannt“. Er warnte, dass die steigenden Kosten Investitionen hemmen und die Hofübergaben gefährden – mit potenziell gravierenden Folgen für die künftige Ernährungssicherheit.
Die Bundesregierung hat bereits Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht: Ab dem 1. Januar 2026 wird die Agrardiesel-Rückerstattung in Höhe von 21,48 Cent pro Liter wieder eingeführt. Die Stromsteuer für Landwirte sinkt auf das EU-Mindestmaß von 0,05 Cent pro Kilowattstunde. Die Stoffstrombilanzverordnung wird im Juli 2025 abgeschafft, was den bürokratischen Aufwand verringert. Zudem wurde eine degressive Abschreibung von bis zu 30 Prozent für bewegliche Wirtschaftsgüter eingeführt. Der Haushaltsentwurf für 2026 sieht eine Erhöhung der Agrarförderung um rund 100 Millionen Euro vor, mit Forderungen nach stabiler Unterstützung für Modernisierungen in der Tierhaltung und vereinfachten Bauregeln.
Obwohl der Verband diese Schritte begrüßt, betonte Verbandspräsident Olaf Feuerborn, dass mehr Planungssicherheit und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen nötig seien. Viele Betriebe litten weiterhin unter engen Margen und bürokratischen Hürden. Auf der Pressekonferenz wurden zudem Herausforderungen in der Tierhaltung, im Pflanzenschutz, bei der Düngepolitik, im Wolfsmanagement und beim anstehenden Generationswechsel in der Landwirtschaft thematisiert.
Die politischen Anpassungen der Regierung zielen darauf ab, die finanzielle Belastung der Betriebe zu mildern. Doch die Branchenvertreter fordern weitere Maßnahmen, um die langfristige Stabilität zu sichern. Ohne zusätzliche Unterstützung könnten die wirtschaftlichen Zwänge Investitionen, Hofübergaben und die Nahrungsmittelproduktion in der Region weiter gefährden.
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