SC Freiburg kassiert UEFA-Strafe nach emotionalem Platzsturm der Fans
Maximilian SchmidtSC Freiburg kassiert UEFA-Strafe nach emotionalem Platzsturm der Fans
SC Freiburg von UEFA nach Platzsturm bestraft
Der SC Freiburg hat von der UEFA eine Strafe erhalten, nachdem Fans bei einem kürzlichen Spiel der Europa League das Spielfeld gestürmt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 7. Mai 2026 nach dem 3:1-Sieg der Mannschaft gegen Sporting Braga im Halbfinale. Anhänger drangen auf den Rasen vor, um den Einzug des Vereins ins Finale zu feiern.
Der Platzsturm erfolgte unmittelbar nach dem Abpfiff. Fans rannten auf das Feld, um den historischen Erfolg des SC Freiburg zu begehen. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer (CEDB) der UEFA reagierte mit Sanktionen gemäß Artikel 16(2a) der Disziplinarordnung, der unbefugtes Betreten des Spielfelds verbietet.
Der Verein wurde für den Verstoß mit einer Geldstrafe von 30.000 Euro belegt. Zudem muss der SC Freiburg sein nächstes Heimspiel in einem UEFA-Wettbewerb unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Diese Stadion-Sperre ist jedoch für eine zweijährige Bewährungsfrist ausgesetzt. Um die Aktivierung der aufschiebenden Strafe zu vermeiden, muss der Klub ähnliche Vorfälle in europäischen Wettbewerben während dieser Zeit verhindern.
Die Entscheidung dient dem SC Freiburg als Warnung. Die auf Bewährung ausgesetzte Sperre bedeutet, dass der Verein in künftigen UEFA-Spielen für strenge Zuschauerkontrollen sorgen muss. Bei einem erneuten Verstoß innerhalb von zwei Jahren wird die Stadion-Schließung wirksam.
