Senior in Rodgau verliert 20.000 Euro an falsche Polizisten am Telefon
Hannah HofmannSenior in Rodgau verliert 20.000 Euro an falsche Polizisten am Telefon
Betrüger ergaunern 20.000 Euro von Senior in Rodgau
Ein älterer Mann aus Rodgau ist am Freitagnachmittag bei einem Telefonbetrug um 20.000 Euro gebracht worden. Die Betrüger gaben sich als Beamte aus und behaupteten, sein Sohn befinde sich nach einem schweren Verkehrsunfall in Untersuchungshaft. Sie forderten Bargeld und Wertgegenstände als Kaution für seine Freilassung.
Das Opfer erhielt einen Anruf von unbekannten Tätern, die fälschlich angaben, sein Sohn habe einen schweren Unfall verursacht und werde festgehalten. Um seine Freilassung zu erwirken, bestünden sie auf eine sofortige Zahlung in bar sowie auf Goldschmuck.
Der Mann, der die Geschichte glaubte, sammelte Bargeld und Gold im Wert von etwa 20.000 Euro. Anschließend traf er sich mit einem unbekannten Verdächtigen an einem vereinbarten Ort in der Rathenaustraße. Der Mann, der etwa 45 Jahre alt sein soll und komplett in dunkler Kleidung auftrat, nahm die Wertsachen an sich und flüchtete in unbekannter Richtung.
Die Kriminalpolizei Offenbach ermittelt nun in dem Fall. Sie bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zur Tat haben, sich zu melden.
Behörden warnen seit Langem vor ähnlichen Betrugsmaschen. Sie raten Bürgern, solche Behauptungen stets durch Rücksprache mit Familienmitgliedern oder direkt bei der Polizei zu überprüfen. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten nach Zeugen suchen, die den Verdächtigen möglicherweise gesehen haben.






