08 May 2026, 20:05

THEAS steht vor einem Führungswechsel mit frischen Visionen für die Bühne

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" und einem Logo auf der Seite.

THEAS steht vor einem Führungswechsel mit frischen Visionen für die Bühne

THEAS, die renommierte Theater- und Schauspielschule, steht vor einem Führungswechsel. Nach Jahren an der Spitze der Einrichtung wird Claudia Timpner am 1. August 2023 ihr Amt als Direktorin niederlegen. Kornelia Eng-Huniar, langjähriges Mitglied von THEAS, übernimmt die Leitung und bringt frische Impulse auf die Bühne.

Claudia Timpner hat THEAS über viele Jahre hinweg geprägt und das Publikum auf jährlich rund 3.500 Besucher ausgebaut. Die Theaterschule fördert heute fast 300 Teilnehmer pro Jahr. Finanziert wird THEAS durch Ticketverkäufe, Raumvermietungen, Mitgliedsbeiträge und Sponsoring – wobei etwa ein Drittel des Budgets aus Letzterem stammt.

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Timpner bleibt THEAS auch nach ihrem Rückzug aus der Führungsebene verbunden und wird weiterhin auf der Bühne stehen. Ihre Nachfolgerin, Kornelia Eng-Huniar, ist seit 15 Jahren Teil der Institution und war bisher vor allem in administrativen Funktionen tätig. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) gastierte zudem mit Konzerten und Auftritten in ganz Europa.

Ihr erstes Projekt als Direktorin wird die Neuauflage von Bitte (Nicht) Einsteigen sein, eine Produktion, die speziell für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wurde. Die Vorstellung umfasst Audiodeskriptionen, sodass das Publikum dem Geschehen über Kopfhörer folgen kann. THEAS hat zudem angekündigt, seine Jugendprogramme auszubauen und neue Wege zu gehen, um Inklusion in der zukünftigen Arbeit zu fördern.

Der Führungswechsel bei THEAS leitet eine neue Phase für das Theater und seine Schauspielschule ein. Eng-Huniars Debütproduktion setzt mit barrierearmen Angeboten für sehbehinderte Zuschauer Akzente, während die Einrichtung weiterhin auf Wachstum und gesellschaftliche Einbindung setzt. Timpners anhaltende Präsenz auf der Bühne sorgt für einen nahtlosen Übergang, während THEAS in die Zukunft startet.

Quelle