Valerie Tabea Schult zieht OB-Kandidatur in Freiburg aus gesundheitlichen Gründen zurück
Ella WagnerValerie Tabea Schult zieht OB-Kandidatur in Freiburg aus gesundheitlichen Gründen zurück
Valerie Tabea Schult zieht ihre Kandidatur als Freiburger Oberbürgermeisterin zurück. Die unabhängige Bewerberin gab ihren Rückzug am Sonntag, dem 22. März 2026, bekannt. Gesundheitsprobleme, darunter eine Krebsvorstufe, führten zu ihrer Entscheidung, sich aus dem Wahlkampf zurückzuziehen.
Mit ihrem Ausstieg verbleiben noch zehn Herausforderer im Rennen um die Wahl am 26. April 2026.
Schult hatte sich mit einem Programm für gewaltfreie Konfliktlösung, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtentwicklung beworben. Ihr Rückzug verringert die Zahl der Kandidaten, die Amtsinhaber Martin Horn ablösen wollen.
Stand 24. März 2026 umfasst die offizielle Liste elf Namen – zehn Herausforderer sowie Horn. Die endgültige Zahl wird am 31. März bestätigt, nach dem Bewerbungsschluss am 30. März. Jeder Kandidat muss 250 gültige Unterschriften vorlegen, um auf dem Stimmzettel zu bleiben.
Schults Rückzug erfolgt gut einen Monat vor der Wahl. Ihr Fokus auf basisdemokratische Einbindung und umweltfreundliche Politik hatte während ihres Wahlkampfs Aufmerksamkeit erregt. Die verbleibenden Kandidaten werden nun um ihre Wählerstimmen konkurrieren.
Der Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt geht mit einer Kandidatin weniger weiter. Das Wahlamt wird die offizielle Liste bis Ende März finalisieren. Die Wähler werden am 26. April 2026 zwischen den verbleibenden Bewerbern entscheiden.






