29 June 2026, 20:11

VBU warnt vor fatalen Folgen der geplanten Minijob-Reform für Wirtschaft und Arbeitnehmer

Minijob-Reform: Baden-Verbands-Vereinigung fordert Stopp

VBU warnt vor fatalen Folgen der geplanten Minijob-Reform für Wirtschaft und Arbeitnehmer

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Reformen des Minijob-Systems in Deutschland zu verwerfen. Die Warnung erfolgt, während Beamte Änderungen für die geringfügige Beschäftigung prüfen – eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.

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Der VBU argumentiert, dass eine Abschaffung oder starke Einschränkung von Minijobs zu einer versteckten Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben für Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen würde. Zudem würde der Schritt den Fachkräftemangel verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen schwächen.

Laut dem Verband sind Minijobs für Branchen wie das Handwerk, mittelständische Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie, Dienstleister und soziale Einrichtungen unverzichtbar. Sie helfen, saisonale Nachfragespitzen und kurzfristige Personalengpässe zu bewältigen. Besonders betroffen von den geplanten Änderungen wären dem VBU zufolge Studierende, Rentner, teilzeitbeschäftigte Eltern, Pflegekräfte und Personen mit Nebeneinkünften.

Die Organisation weist darauf hin, dass Minijobs bereits durch Pauschalabgaben erheblich zur Sozialversicherung beitragen. Statt das System zu reformieren, fordert der VBU die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und die Belastung für Unternehmen zu verringern.

Die Stellungnahme des VBU ist eine direkte Reaktion auf die laufende Überprüfung der Minijob-Regelungen durch die Regierung. Ohne gesetzgeberisches Handeln bleibt das bestehende System vorerst in Kraft. Der Verband betont, dass eine Reform sowohl Unternehmen als auch besonders schutzbedürftige Arbeitnehmer benachteiligen würde.

Quelle