23 March 2026, 12:06

Wein und Wald: Wie die Ortenau ihre Identität zwischen Reben und Bäumen fand

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Gruppe von Menschen im Wald mit Bäumen und Pflanzen im Hintergrund, signiert "The Metropolitan Museum of Art" unten.

Wein und Wald: Wie die Ortenau ihre Identität zwischen Reben und Bäumen fand

Neue Ausstellung erkundet die Verbindung zwischen Weinbau und Forstwirtschaft in der Ortenau

Am 29. März 2026 eröffnet im Ortenauhaus in Gutach eine neue Ausstellung, die sich mit den Bezügen zwischen Wein und Wald in der Ortenau befasst. Unter dem Titel "WWW – Eine Welt zwischen Wein und Wald" wird die Schau im Rahmen des erweiterten Fokus des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof auf regionale Kulturlandschaften präsentiert. Gleichzeitig startet damit das Osterferienprogramm des Museums, das bis zum 12. April täglich Aktivitäten für Kinder bietet.

Die 100 Quadratmeter große Ausstellung zeichnet die historische Entwicklung der Ortenau zwischen der Rheinebene und dem Schwarzwald nach. Im Mittelpunkt steht ein multimediales Landschaftsmodell, das die Besucher in die Geschichte der Region eintauchen lässt. Interaktive Elemente und familienfreundliche Programme sprechen alle Altersgruppen an.

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Die Weinbautradition der Ortenau reicht bis in die Römerzeit zurück, wobei sich die Weinberge besonders um Orte wie Ortenberg bei Offenburg konzentrieren. Während in den höher gelegenen Schwarzwaldregionen aufgrund des Klimas die Forstwirtschaft vorherrschte, prägte hier der Weinbau das Landschaftsbild. Die Ausstellung zeigt, wie beide Wirtschaftszweige die lokale Identität formten.

Zum Eröffnungstag erwarten die Besucher Mitmachaktionen, darunter das Basteln traditioneller Vogelscheuchen und eine Entdeckungsreise vom Ei zum Hühnchen. Den Abschluss bildet ein Freiluftgottesdienst, der thematisch an den jährlichen Schwerpunkt des Museums anknüpft.

Die Ausstellung ist ab dem 29. März zu sehen und bietet einen vertieften Einblick in die einzigartige Verbindung von Wein und Wald in der Ortenau. Parallel dazu lädt das Osterprogramm bis zum 12. April täglich mit Aktivitäten für Kinder ein. Mit dem erweiterten Fokus möchte das Museum Besucher noch stärker mit dem kulturellen und natürlichen Erbe der Region verbinden.

Quelle