11 April 2026, 10:06

Wiesbadener Kommunalwahl: Neuauszählung ändert Machtverhältnisse im Stadtrat

Grüne Broschüre mit 'Elections municipales' darauf vor weißem Hintergrund.

Wiesbadener Kommunalwahl: Neuauszählung ändert Machtverhältnisse im Stadtrat

Neuauszählung der Wiesbadener Kommunalwahl verändert Sitzverteilung im Stadtrat

Eine Neuauszählung der Kommunalwahl in Wiesbaden hat die Sitzverteilung im Stadtrat verändert. Die Anpassung erfolgte nach Fehlern bei der Stimmauswertung und ungeklärten Problemen in einem Wahlbezirk. Mehrere Parteien verzeichnen nun Verschiebungen in ihrer Vertretung.

Bei der ursprünglichen Auszählung waren fälschlicherweise zahlreiche Stimmzettel als ungültig gewertet worden. Beamte hatten die Wahlregeln falsch angewendet, was zu dem Fehler führte. Nach der Neuauszählung verliert die CDU einen Sitz und schrumpft von 22 auf 21 Mandate. Der CDU-Kandidat Martin Woitschell wird dadurch nicht mehr in den Stadtrat einziehen.

Die Grünen kommen nun auf 12 Sitze, während die SPD bei 18 Mandaten bleibt. Die AfD behält 10 Sitze, die Linke sechs. Auch kleinere Parteien sind betroffen: Die Partei gewinnt einen Sitz, Lukas Haker zieht damit ins Parlament ein. Volt, Pro Auto, BSW, FWG, PdF und die Freien Wähler sichern sich jeweils einen Sitz, während die BLW ihre Vertretung verliert.

Für den Briefwahlbezirk im Stadtteil Nordost wurde eine Wiederholungswahl vorgeschlagen. Dort bestehen weiterhin Unregelmäßigkeiten, sodass das endgültige Ergebnis noch ungewiss ist.

Die Neuauszählung verschiebt die Machtverhältnisse im Wiesbadener Stadtrat. Die regierende Koalition könnte ihre Mehrheit behalten – abhängig von weiteren Entscheidungen. Die endgültige Sitzverteilung könnte sich noch ändern, falls die Probleme im Wahlbezirk Nordost geklärt werden.

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